Lesestoff für die Osterferien: Kulturredakteur Matthias Gans hat mit Random House 21 Bücher ausgewählt, für die wir 21 NW-Leser als Kritiker suchen. - © Andreas Frücht
Lesestoff für die Osterferien: Kulturredakteur Matthias Gans hat mit Random House 21 Bücher ausgewählt, für die wir 21 NW-Leser als Kritiker suchen. | © Andreas Frücht

Gütersloh Aktion Leseprobe: Die NW Gütersloh sucht Literaturkritiker

Sie lesen gerne Romane? Und trauen sich auch zu, darüber ein Urteil zu fällen? Wir haben 21 Bücher der Random House-Verlagsgruppe ausgesucht, die nur auf Ihre Besprechung warten. Bewerben Sie sich

Matthias Gans
19.03.2018 | Stand 19.03.2018, 12:47 Uhr

Gütersloh. Welcher Literaturfan hat sich das nicht schon einmal gewünscht - den Kritiker zu spielen und wie Denis Scheck oder Christine Westermann ein Buch zu verreißen oder in den Himmel zu loben? Leser der Neuen Westfälischen haben nun die Möglichkeit dazu. In Kooperation mit der zu Bertelsmann gehörenden Verlagsgruppe Random House starten wir jetzt die Aktion "Leseprobe". Ausgesucht haben wir die interessantesten Neuerscheinungen in diesem Frühjahr. Keine leichte Arbeit, wenn man bedenkt, dass bei Random House, der stärksten Publikums-Verlagsgruppe Deutschlands mit 45 Verlagen, monatlich 200 Bücher erscheinen. Mit entsprechender Bandbreite an Themen, Autoren, Genres. Die meisten der gewählten Bücher sind noch nicht erschienen, von manchen gibt es bislang sogar nur Druckfahnen. Es werden noch nicht alle Titel verraten Wir wollen hier noch nicht alle Titel verraten. Doch die Kritiker in spe können sich auf Spannendes von John Grisham freuen, in dem es um Profitgier, Betrug und Rache geht. Colin Cotterill schickt seinen Pathologen in "Dr. Siri und die Tränen der Madame Daeng" wieder auf krude Ermittlungstour und für Minette Walters Erfolg hat bestimmt nicht "Die letzte Stunde" geschlagen, auch wenn ihr neuer Roman so heißt. Und auf einen frischen Bestseller wollten wir bei unserer Leseprobe ungern verzichten: auf Ferdinand von Schirachs "Strafe". Daneben sind Sachbücher dabei, etwa Claus Kochs Beleuchtung der Geschichte der 1968er. Dazu gibt's zwei Bücher aus dem Bereich Kinder- und Jugendliteratur. Die Random House Gruppe geht auf den 1835 gegründeten C. Bertelsmann Verlag zurück, der seinen Sitz in München hat und 900 Mitarbeiter beschäftigt. Die Gruppe unterstützt laut Verlagssprecher Florian Schuhart die Initiative "print local" und lässt sämtliche s/w-Bücher und Taschenbücher in Deutschland drucken. Auch der größte Teil der Farbproduktion kommt aus deutschen Druckereien Auch der weitaus größte Teil der Farbproduktion komme aus deutschen Druckereien, ein geringer Anteil aus dem benachbarten europäischen Ausland. Lediglich internationale (Co-)Produktionen werden im außereuropäischen Ausland gedruckt. Zwei der wichtigsten Druckpartner seien GGP in Pößneck und - selbstredend - Mohn Media in Gütersloh. Von der hiesigen VVA erfolgt selbstverständlich auch der Vertrieb. Doch welche Zukunft räumt Random House angesichts der fortschreitenden Digitalisierung dem gebunden Buch noch ein? Laut Florian Schuhart hat sich das E-Book "sehr gut entwickelt". Es sei ein wichtiger Teil der Verlagsprogramme. Derzeit biete die Verlagsgruppe über 15.000 lieferbare Titel als E-Book an. "Jeder Leser entscheidet individuell und situationsbezogen, welches das für ihn jeweils passende Format ist. Das kann ein E-Book oder Hörbuch sein", sagt Schuhart. "Aber auch wenn deren Nutzung zunimmt, sind wir sicher, dass uns das gedruckte Buch noch sehr lange erhalten bleibt."

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