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Warten vor den Werkstoren: Damit die rund 5.000 Werkvertragsarbeiter im Kreisgebiet Gütersloh an ihre Arbeitsstelle kommen, sind zahlreiche private Transporter und Busse unterwegs. - © Andreas Frücht
Warten vor den Werkstoren: Damit die rund 5.000 Werkvertragsarbeiter im Kreisgebiet Gütersloh an ihre Arbeitsstelle kommen, sind zahlreiche private Transporter und Busse unterwegs. | © Andreas Frücht
Gütersloh

So problematisch ist die Situation von ausländischen Werkvertragsarbeitern in Gütersloh

Experten berichten im Sozialausschuss: Probleme sind weit größer als bislang von den Politikern vermutet

Jeanette Salzmann
22.11.2017 | Stand 22.11.2017, 13:56 Uhr
Ausländeranteil in Gütersloh 2016. - © Quelle: Stadt Gütersloh/Gestaltung: Diekmann
Ausländeranteil in Gütersloh 2016. | © Quelle: Stadt Gütersloh/Gestaltung: Diekmann

Gütersloh. Weder sollte es eine Podiumsdiskussion werden, noch war an eine Konfrontation gedacht. Der Ausschuss für Soziales, Familien und Senioren führte Gutes im Schilde und wollte sich aus erster Hand informieren und diskutieren über die Situation von ausländischen Werkvertragsarbeitnehmern, die in Gütersloh leben. "Die Firma Tönnies hat ihre Teilnahme an der Veranstaltung heute Mittag aber abgesagt", verkündete Ausschussvorsitzender Volker Richter. Der Verlauf der Sitzung sei zuvor mit allen geladenen Gästen abgestimmt gewesen, deshalb bedaure er die Absage sehr.