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Außer Kontrolle: Etwa ein Prozent der Bevölkerung gilt in Deutschland als Internet- und Glücksspielabhängig. Betroffene können sich beispielsweise bei der Koordinierungsstelle Glücksspielsucht des Landes NRW Hilfe holen. - © DPA/Oliver Berg
Außer Kontrolle: Etwa ein Prozent der Bevölkerung gilt in Deutschland als Internet- und Glücksspielabhängig. Betroffene können sich beispielsweise bei der Koordinierungsstelle Glücksspielsucht des Landes NRW Hilfe holen. | © DPA/Oliver Berg

Gütersloh Wenn das Handy zur Sucht wird

Der Übergang zwischen einer normalen und einer krankhaften Nutzung von Medien ist fließend

Rolf Birkholz
11.11.2017 | Stand 10.11.2017, 20:17 Uhr |
Fachtagungen: Suchttherapeut Christian Groß (v. l.), Dr. Klaus Wölfling (Mainz), Dr. Detlef Scholz (Fachverband Medienabhängigkeit), Therapeutische Leiterin Ulrike Dickenhorst, Chefarzt Dr. Ulrich Kemper und Arne Rüger (Landeskoordinierungsstelle). - © Birkholz
Fachtagungen: Suchttherapeut Christian Groß (v. l.), Dr. Klaus Wölfling (Mainz), Dr. Detlef Scholz (Fachverband Medienabhängigkeit), Therapeutische Leiterin Ulrike Dickenhorst, Chefarzt Dr. Ulrich Kemper und Arne Rüger (Landeskoordinierungsstelle). | © Birkholz

Gütersloh. Kann das dauernde Starren aufs Smart-phone zur Sucht werden? Wenn es nur um den Austausch mit der besten Freundin geht, muss das noch nicht beunruhigen. Verfolgt aber jemand auf diese Weise etwa den Stand seiner Sportwetten, kann das alarmierend sein. So lautet die Einschätzung von Suchtexperten, die sich jetzt zu gleich Fachtagungen in der Bernhard-Salzmann-Klinik trafen. Je rund 170 Teilnehmer beschäftigten sich mit den Themen "Verhaltenssüchte" und, beim "8. Symposium Medienabhängigkeit", mit eben solcher.

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