Bald soll es auch in Gütersloh mehr öffentliche WLAN-Hotspots geben. - © Gerald Dunkel
Bald soll es auch in Gütersloh mehr öffentliche WLAN-Hotspots geben. | © Gerald Dunkel

Gütersloh In Gütersloh sind weitere kostenlose WLAN-Hotspots geplant

Mehrere Plätze und Gebäude sollen mit Hotspots ausgestattet werden

Gütersloh. Weitere öffentliche Gebäude und Plätze sollen demnächst mit frei zugänglichen WLAN-Hotspots ausgestattet werden. Entsprechenden Anträgen der Fraktionen Die Linke und CDU stimmte der Hauptausschuss einhellig zu. Die Linke regte an, für den Ausbau EU-Mittel in Anspruch zu nehmen. Hintergrund: Vertreter der Mitgliedsstaaten, des Europaparlamentes und der EU-Kommission hatten sich unlängst darauf verständigt, 120 Millionen Euro bereitzustellen, um in 8.000 Gemeinden kostenlose Hotspots zu schaffen. Die CDU schlug konkret vor, folgende Plätze mit drahtlosem Internet zu versorgen: Berliner Platz, Kolbeplatz, Willy-Brandt-Platz, Konrad-Adenauer-Platz, ZOB, Dreiecksplatz und Theodor-Heuss-Platz. Zunächst soll aber die Verwaltung Ziele des WLAN-Ausbaus formulieren. Zusammenarbeit mit dem kommunalen Dienstleister regio it Die Inhalte dürften schließlich nicht außer Acht gelassen werden, sagte Dr. Siegfried Bethlehem (SPD). Derzeit sind im Kreis Gütersloh insgesamt 528 Knoten der Community Freifunk Kreis GT aktiv (Stand: 11. Juli). Wie berichtet, hat sich Freifunk als nicht-kommerzielle Initiative zum Ziel gesetzt, offene WLAN-Netze einzurichten und diese miteinander zu verbinden. Die Verwaltung und Teile des Rates hielten sich bislang allerdings zurück, was die Zusammenarbeit mit Freifunk angeht. Aus rechtlichen Gründen wurde eine Zusammenarbeit mit dem kommunalen Dienstleister regio it bevorzugt. Das dürfte sich geändert haben, seit der Bundestag die sogenannte Störerhaftung Ende Juni abgeschafft hat. Anbieter von WLAN-Hotspots müssen demnach nicht mehr dafür haften, wenn die Nutzer des jeweiligen Internetzugangs illegal Filme oder Musik herunterladen. Jedoch können Rechteinhaber etwa von Musiklizenzen von einem Hotspot-Anbieter verlangen, bestimmte Websites für sein Netzwerk zu sperren, damit sich das illegale Herunterladen nicht wiederholt.

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