0
Derzeit vorgeschrieben: Ein Radfahrer auf dem Rad-/Gehweg. Dass er demnächst dank eines Gerichtsurteils auf die Autofahrbahn wechseln darf, wollen Sprecher mancher Fraktionen möglichst noch verhindert sehen. - © Patrick Menzel
Derzeit vorgeschrieben: Ein Radfahrer auf dem Rad-/Gehweg. Dass er demnächst dank eines Gerichtsurteils auf die Autofahrbahn wechseln darf, wollen Sprecher mancher Fraktionen möglichst noch verhindert sehen. | © Patrick Menzel

Gütersloh Freigabe des Stadtrings für Radfahrer kostet Stadt Gütersloh 24.000 Euro

Zwei Fraktionen drängen die Verwaltung, andere Lösungen zu finden

Ludger Osterkamp
27.06.2017 | Stand 26.06.2017, 20:35 Uhr

Gütersloh. Trotz des Urteils des Verwaltungsgerichtes Minden hat die Stadt die Benutzungspflicht für den Radweg entlang des Stadtrings Nordhorn-Sundern-Kattenstroth vorübergehend verlängert. Sie läuft nun bis Ende August. Als Begründung führt die Stadt an, sie brauche noch Zeit, die Ampelschaltungen zu ändern. Unterdessen fordern aus der Politik einige Fraktionen die Stadtverwaltung auf, nach Wegen zu suchen, das Radfahren auf der Fahrbahn des Stadtrings entgegen des Richterspruchs auch künftig verbieten zu dürfen.

Empfohlene Artikel

realisiert durch evolver group