Riesig: Der Hangar auf dem ehemaligen Flugplatz. - © gpr
Riesig: Der Hangar auf dem ehemaligen Flugplatz. | © gpr

Gütersloh Limitiert: Stadt Gütersloh lädt zur Besichtigung des Flugplatzes an der Kaserne ein

Flugplatz: Jahrzehntelang war den Güterslohern das Betreten des Areals verwehrt, jetzt lädt die Stadt an fünf Terminen zur Besichtigung des Airports ein. Die Tickets sind begehrt und entsprechend knapp

Gütersloh. Ob das Entrée der Princess Royal Barracks oder der Hangar, der Tower, die Landebahn, das Casino und die Freiräume: An fünf Terminen gibt es jetzt die Gelegenheit, das 344 Hektar große Areal an der Marienfelder Straße zu erkunden. Die Stadt Gütersloh lädt in Abstimmung mit der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben und in Kooperation mit der Gütersloh Marketing zu einer Besichtigung ein. Begleitet werden die Touren unter anderem von Michael Schmidt von der Stabsstelle Konversion der Stadt Gütersloh. Die Bustouren finden am 10. (ab 13 Uhr) und 14. Juni (ab 17 Uhr) sowie am 8. (ab 13 Uhr), 12. (ab 17 Uhr), und 15. Juli (ab 13 Uhr) statt. Wer teilnehmen möchte, kann beim Service-Center der Gütersloh Marketing, Berliner Straße 63, ein Ticket für 4 Euro erwerben. Der Treffpunkt für die Teilnehmer ist der Parkplatz des ehemaligen NAAFI-Gebäudes an der B 513, Marienfelder Straße 351 (Zufahrt über Am Stellbrink). Den Parkplatz kann man auch mit der Buslinie 71 (Haltestelle "Am Stellbrink Nord") erreichen. Die Besichtigungstour dauert etwa zwei bis zweieinhalb Stunden. Die Tour führt vom Entrée des Flugplatzes zu den versiegelten Flächen und zum großen Hangar. Dort ist einer von mehreren Ausstiegen geplant, um das riesige Gebäude in Augenschein zu nehmen. Auch das Offizierscasino ist Ziel der Tour, eine Innenbesichtigung steht auf dem Programm. Mit der Rückgabe des Flugplatzes endete 2016 nach 79 Jahren die militärische Nutzung. Im Jahre 1937 war der Fliegerhorst für die deutsche Luftwaffe eröffnet worden. Die Bunker und Baracken vermitteln einen Eindruck von dem Leben in der Kaserne. Mit Bestandserhebungen und Konzepten wurden im Laufe der letzten Monate Perspektiven für ein interkommunales Gewerbe- und Industriegebiet entwickelt, was von den Kommunen befürwortet wird.

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