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Redner: Der Vereinsvorsitzende bei einem Neonazi-Aufmarsch in Münster im Jahr 2012. - © Recherche Nord
Redner: Der Vereinsvorsitzende bei einem Neonazi-Aufmarsch in Münster im Jahr 2012. | © Recherche Nord

Gütersloh Das steckt hinter dem Verein Volkshilfe im Kreis Gütersloh

Bei diversen Aktionen geben sich Mitglieder und Gesinnungsgenossen als Menschen- und Umweltfreunde aus

Carl vom Berg
12.10.2016 | Stand 12.10.2016, 10:26 Uhr
Präsenz in sozialen Netzwerken: Die "Volkshilfe e.V." ist seit einigen Monaten verstärkt im Kreis Gütersloh aktiv. Vor Kaufhäusern wurden Einkaufsbeutel aus Stoff verteilt, auf Spielplätzen Kisten mit Sandspielzeug aufgestellt. Verein und Anhängerschaft setzen sich im wesentlichen aus Neonazis zusammen. - © NW
Präsenz in sozialen Netzwerken: Die "Volkshilfe e.V." ist seit einigen Monaten verstärkt im Kreis Gütersloh aktiv. Vor Kaufhäusern wurden Einkaufsbeutel aus Stoff verteilt, auf Spielplätzen Kisten mit Sandspielzeug aufgestellt. Verein und Anhängerschaft setzen sich im wesentlichen aus Neonazis zusammen. | © NW

Gütersloh. Sie säubern Spielplätze, geben Schülern Nachhilfe und organisieren für Familien Ausflüge. Unlängst verteilten die Mitglieder der sogenannten Volkshilfe e. V. in blauen T-Shirts mit Vereinslogo vor dem Marktkauf, vor Schenke und weiteren Supermärkten in Gütersloh und Rheda-Wiedenbrück Stoffbeutel gratis an Kunden. Hinter diesen scheinbar harmlosen und karitativen Aktionen verbirgt sich freilich ein Verein, der sich nach Angaben des niedersächsischen Innenministeriums überwiegend aus Neonazis zusammensetzt - ehemalige Angehörige der "Autonomen Nationalisten Wallenhorst" (ANW).

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