Symbolbild. Auch der beste Freund des Menschen muss mal. Die Hinterlassenschaften zu beseitigen liegt dabei in den Händen der Halter. - © picture alliance / dpa
Symbolbild. Auch der beste Freund des Menschen muss mal. Die Hinterlassenschaften zu beseitigen liegt dabei in den Händen der Halter. | © picture alliance / dpa

Gütersloh Ärger über Hundekot auf LWL-Gelände

Der Landschaftsverband will nun reagieren

12.08.2016 | Stand 12.08.2016, 19:52 Uhr

Gütersloh (nw). Man könnte sie als natürliches Bedürfnis bezeichnen. Auf dem weitläufigen Parkgelände des LWL-Klinikums, der Bernhard-Salzmann-Klinik und der Wohnverbunds-, Pflege- und Reha-Einrichtungen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) aber werden die Hinterlassenschaften von Hunden immer mehr zum Ärgernis für Patienten und Besucher. Der Landschaftsverband will nun reagieren und in den kommenden Tagen fünf Tütenspender mit Hundekotbeuteln aufstellen. Darüber hinaus sollen Hinweisschilder Hundebesitzer an das Beseitigungsgebot erinnern, wie es in einer Mitteilung des Landschaftsverbandes heißt. Ein weiteres Problem sieht die Klinikleitung in den nicht oder nur locker angeleinten Hunden der Parkbesucher. Diese würden die "ohnehin aufgrund ihrer seelischen Erkrankung hochsensiblen Patienten in Angst und Schrecken versetzen", heißt es in der Mitteilung. Die Klinikleitung appelliert daher an das Verantwortungsbewusstsein von Spaziergängern mit Hunden, mehr Rücksicht auf die Patienten zu nehmen. Hundebesitzer, die ihre Vierbeiner auf dem LWL-Gelände nicht an die "kurze Leine" nehmen, sollen künftig von Klinik-Mitarbeitern angesprochen werden - "freundlich, aber bestimmt", wie es in einer internen Empfehlung der Klinikleitung an das Personal heißt.

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