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Aufmarsch: Mitglieder der linken Szene unternahmen per Reisebus eine "antifaschistische Landpartie". Bei den Demonstrationen vor den Wohnhäusern der - so die Organisatoren - "Rechtspopulisten und Nazis" wurden die Antifaschisten von einem großen Polizeiaufgebot begleitet. - © Schuh
Aufmarsch: Mitglieder der linken Szene unternahmen per Reisebus eine "antifaschistische Landpartie". Bei den Demonstrationen vor den Wohnhäusern der - so die Organisatoren - "Rechtspopulisten und Nazis" wurden die Antifaschisten von einem großen Polizeiaufgebot begleitet. | © Schuh

Kreis Gütersloh Hausbesuche bei Rechten und "Nazis": NW-Reporter begleitet Antifaschisten

Protest: Demonstranten chartern einen Reisebus und steuern die Wohnsitze von "Rechtspopulisten und Nazis" an

Michael Schuh Michael Schuh
06.07.2016 | Stand 07.07.2016, 15:51 Uhr
Aufmarsch: Mitglieder der linken Szene unternahmen per Reisebus eine "antifaschistische Landpartie". Bei den Demonstrationen vor den Wohnhäusern der - so die Organisatoren - "Rechtspopulisten und Nazis" wurden die Antifaschisten von einem großen Polizeiaufgebot begleitet. - © Schuh
Aufmarsch: Mitglieder der linken Szene unternahmen per Reisebus eine "antifaschistische Landpartie". Bei den Demonstrationen vor den Wohnhäusern der - so die Organisatoren - "Rechtspopulisten und Nazis" wurden die Antifaschisten von einem großen Polizeiaufgebot begleitet. | © Schuh

Kreis Gütersloh. Unter einer "Landpartie" versteht man für gewöhnlich einen erholsamen Ausflug durch Mutter Natur. Davon konnte in diesem Fall allerdings nicht die Rede sein, denn das Plenum "Courage gegen Rechts" hatte zu einer "Antifaschistischen Landpartie" aufgerufen, die keineswegs der Erbauung dienen, sondern vielmehr "Akteure enttarnen und beim Namen nennen" sollte. Genauer gesagt: Per Reisebus machten sich über 30 Mitglieder der linken Szene auf den Weg nach Harsewinkel, Herzebrock-Clarholz und Gütersloh, um - so der Aufruf - gegen "Biedermänner und Brandstifter" zu demonstrieren. Dass dies vielfach vermummt geschehe, habe einen guten Grund, erläutert eine Teilnehmerin: "Es hat in der Vergangenheit schon Gewalt gegen uns gegeben."

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