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Setzlinge für das Feld: Johannes Matthaei (v. l.), Udo Hanneforth, Fabian Hanneforth und Horst Hanneforth bauen 21.600 Pflanzen zur Energiegewinnung auf einer ehemaligen Pferdeweide an. - © Foto: NW
Setzlinge für das Feld: Johannes Matthaei (v. l.), Udo Hanneforth, Fabian Hanneforth und Horst Hanneforth bauen 21.600 Pflanzen zur Energiegewinnung auf einer ehemaligen Pferdeweide an. | © Foto: NW

Gütersloh Versuchspflanze soll Energie erzeugen

Avenwedder verwenden die "Durchwachsene Silphie" als Alternative zum Maisanbau

28.05.2015 | Aktualisiert vor 0 Minuten
Gütersloh. Maisfelder so weit das Auge reicht: Die Nutzpflanze prägt das Landschaftsbild nicht nur, um Mensch und Tier Nahrung zu bieten. Oft wird sie angepflanzt, um damit Energie in Biogasanlagen zu gewinnen. Für Insekten, die Nektar benötigen, ist diese Monokultur schädlich. Andere Tiere leiden unter den Spritzmitteln, die beim Anbau verwendet werden. Die Avenwedder Familie Hanneforth will mit einer Verwandten der Sonnenblume Abhilfe schaffen.

Auf 5.400 Quadratmetern erstreckt sich die Versuchspflanzung der Familie Hanneforth. Vor ein paar Tagen wurden 21.600 Setzlinge der "Durchwachsenen Silphie" angepflanzt. Noch ist die Pflanze recht unbekannt, doch geht es nach den Projektinitiatoren, wird sie in Zukunft zur Alternative bei der Erzeugung von Biogas. Anstatt langer Maisreihen auf den Feldern bekommen Spaziergänger im Sommer ein gelbes Blütenmeer an der Dieselstraße zu sehen.