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Ramona Teschner (mit Malika) und Lebenspartner Nurudeen Mohammed werden von Bürgermeisterin Maria Unger mit der Blumenkönigin begrüßt.
Ramona Teschner (mit Malika) und Lebenspartner Nurudeen Mohammed werden von Bürgermeisterin Maria Unger mit der Blumenkönigin begrüßt.

Gütersloh Güterslohs neue Gesichter

250 Neubürger bei Feierstunde im Ratssaal begrüßt / Unger lobt "Wohlfühlklima"

20.03.2014 , 10:00 Uhr

Gütersloh. Es herrscht reges Treiben im Vorraum des Ratssaals. Vom Gütersloher Fuhrmann Guido Stöckmann mit feinen Pralinees begrüßt, sind an diesem Dienstagabend 250 Gütersloher Neubürger in den siebten Stock des Rathauses gekommen. Hier soll Zeit sein für einen kleinen Imbiss, für Information, Gespräche und bunte Bilder, die Lust machen sollen auf ein Leben in der Dalkestadt.

Sie werden in Form eines siebenminütigen Imagefilms unters Neuvolk gebracht. Unterlegt mit Musik werden hier Fotos vom Radrennen über Wasser oder der Premiere des Holi-Festes im Wapelbad gezeigt.

Yusef Omar (26) schaut bei alledem genau hin. Vor drei Monaten ist der gebürtig aus dem Irak stammende junge Mann mit seiner Familie nach Gütersloh gekommen. "Den Stadtpark und die Innenstadt mag ich sehr gerne, auch bei Miele habe ich schon einmal vorbeigeschaut", erzählt er in gutem Deutsch. Zuvor hatten er und seiner Familie im rheinland-pfälzischen Neuwied gelebt, jetzt in Gütersloh.

Den Schritt, den die Omars gegangenen sind, haben im vergangenen Jahr 2.400 Menschen getan, die neu in Gütersloh sind. Etwa 250 davon sind an diesem Abend in den Ratssaal gekommen. "So viele wie lange nicht mehr", sagt Wolfgang Hein, der sich um den Onlineauftritt der Stadt kümmert, der neben vielen anderen Angeboten präsentiert wird. Doch nicht nur Städtisches aus Kultur und Politik, auch heimischen Sport bekamen die Gäste am Dienstagabend im Ratssaal geboten. Die Friedrichsdorferin Serpil Neuhaus unterhielt mit ihrer Showtanzgruppe zu aktueller Popmusik. Ein Beitrag, der zeigte, wie viele Möglichkeiten Gütersloh bietet.

Die Vielfalt der Stadt, in der sie selbst seit 37 Jahren lebt, schätzt auch Maria Unger. Die Bürgermeisterin unterstrich in ihrer Ansprache, dass die Stadt "einiges zu bieten" habe. Neben viel Grün, Parks, Lauf- und Radwegen sei Gütersloh auch ein florierender Wirtschaftsstandort mit einem großen Kulturangebot. "Es ist eine Fülle von Faktoren, die dieses Wohlfühlklima ausmachen", so Unger.

Anschließend mischte sich die 61-Jährige selbst unters Neuvolk, verschenkte Rosen und ließ sich mit Neubürgern im Bilderrahmen fotografieren.

Auch Ramona Teschner und Nurudeen Mohammed wollten im ghanaischen Kostüm gemeinsam mit Töchterchen Malika (drei Monate) ein Foto mit Bürgermeisterin Unger machen. Ein neuer Gütersloher Farbtupfer, so viel steht fest.

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