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Bei der Polizei in Gütersloh sind gleich mehrere Fälle bekannt geworden, bei denen die Bettler eine besonders perfide Methode angewandt haben. - © Symbolfoto/picture alliance
Bei der Polizei in Gütersloh sind gleich mehrere Fälle bekannt geworden, bei denen die Bettler eine besonders perfide Methode angewandt haben. | © Symbolfoto/picture alliance

Kreis Gütersloh Betrüger-Bettler sind mit perfider Masche im Kreis Gütersloh unterwegs

In einer Stadt im Kreis Gütersloh gibt es gleich mehrere Fälle: Bettler zeigen ihren vermeintlichen Opfern das Bild eines sehr kranken Mädchens. Die Polizei warnt eindringlich!

Andreas Großpietsch
20.04.2022 | Stand 20.04.2022, 14:53 Uhr

Borgholzhausen. „Betteln und hausieren verboten", stand früher auf Schildern in etlichen Eingängen von Mehrfamilienhäusern. Der Hinweis ist ebenso wie das Hausieren selbst ein wenig aus der Mode geraten – doch Bettelei begegnet man immer wieder einmal, vor allem im großstädtischen Bereich. In der vergangenen Woche allerdings gab es offenbar auch in Borgholzhausen Versuche, auf diese Art an das Geld von anderen Menschen zu kommen.

Bei der Polizei in Gütersloh sind gleich mehrere Fälle bekannt geworden, bei denen die Bettler eine besonders perfide Methode angewandt haben. Sie zeigten ihren vermeintlichen Opfern das Bild eines sehr kranken Mädchens und gaben an, dass sie Geld für eine dringende Operation sammeln würden. Sie sprachen dabei Menschen zum Teil auf offener Straße an.

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Polizei warnt

Polizeipressesprecherin Katharina Felsch warnt davor, auf diese Masche hereinzufallen. Sie gibt zu bedenken, dass in Deutschland eigentlich kaum Gründe denkbar sind, sich Geld für die Operation eines Kindes bei wildfremden Menschen erbetteln zu müssen.

„Wir gehen davon aus, dass es sich bei den Vorfällen um den Versuch handelt, die derzeit große Hilfsbereitschaft der Menschen auszunutzen", sagt Katharina Felsch. Sie rät natürlich davon ab, auf solche Vorstöße einzugehen.

Menschen auf Supermarkt-Parkplatz angesprochen

Es sei ebenfalls richtig, die Polizei über Bettelversuche zu informieren, sagt sie. In Borgholzhausen seien Menschen ebenso auf dem Parkplatz eines Supermarktes angesprochen worden als auch an ihrer eigenen Haustür. Bislang nicht registriert, aber denkbar sind auch Fälle, in denen beim Betteln gezielt Häuser ausgeforscht worden sind.

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