Fußballkumpel und Freunde – hier vertreten von Detlef Bäumer (hinten v.l.), Jürgen Brune, Reinhard Führing, Claus Cramer, Berend Schwanold und Rechts-Betreuer Robert Fischer – erweisen dem Ehepaar Thiemann (vorne) einen besonderen Freundschaftsdienst. - © DENNIS ANGENENDT
Fußballkumpel und Freunde – hier vertreten von Detlef Bäumer (hinten v.l.), Jürgen Brune, Reinhard Führing, Claus Cramer, Berend Schwanold und Rechts-Betreuer Robert Fischer – erweisen dem Ehepaar Thiemann (vorne) einen besonderen Freundschaftsdienst. | © DENNIS ANGENENDT

NW Plus Logo Bielefeld Krankenkasse verweigert beinamputiertem Bielefelder Pflegestufe und E-Rollstuhl

Nach einem Schicksalsschlag kämpft Willi Thiemann Jahre um Unterstützung. Sein Betreuer ist entgeistert über ein Gutachten, laut dem der Schwerbehinderte ohne Hilfe duschen, baden und Treppen steigen kann. Rettung in der Not kommt von alten Sportkameraden.

Christine Panhorst

Bielefeld. Willi Thiemann ist ein mutiger Mann. Als der Arzt dem Ubbedissener 2014 eröffnet, dass ihm wegen einer fortschreitenden Durchblutungsstörung beide Beine nach und nach amputiert werden müssen – erst bis zur Wade, dann bis zum Knie, dann bis zum Oberschenkel – trifft er eine drastische Entscheidung. „Ich hab' gesagt, dann lieber gleich ganz bis oben." Seit 2015 sitzt Thiemann nun im Rollstuhl. Es ist zugleich der Beginn eines langen Kampfes um angemessene Versorgung: Denn eine Pflegestufe wird ihm nach der Amputation verwehrt...

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