Der Seat Arosa kam von der Straße ab und prallte frontal gegen die Mauer der A2-Brücke. - © Jens Reichenbach
Der Seat Arosa kam von der Straße ab und prallte frontal gegen die Mauer der A2-Brücke. | © Jens Reichenbach

Bielefeld Voll gesperrt: Kleinwagen rast an Lämershagener Straße ungebremst vor Brückenmauer

Der Hergang ist bislang völlig unklar

Alexandra Buck
Jens Reichenbach

Bielefeld. Nach einem Unfall am Vormittag war die Lämershagener Straße für rund 90 Minuten voll gesperrt. Die Fahrerin kam mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus. Auf dem Streckenabschnitt zwischen Lämershagen und Sennestadt kam es zu Verkehrsbehinderungen. Nach ersten Erkenntnissen ist die Autofahrerin aus dem Kreis Gütersloh mit ihrem Seat Arosa in Richtung Oerlinghauser Straße unterwegs gewesen. Aus dem Fahrzeug geschnitten Gegen 10.40 Uhr kam sie dann aus bislang unbekannter Ursache nach rechts von der Straße ab und prallte offenbar nahezu ungebremst gegen die Wand der Autobahnunterführung. Der Seat wurde an der Mauer schwer deformiert. Die Frau musste daher von Einsatzkräften der Feuerwehr (Wache Süd und Löschabteilung Sennestadt) mit schwerem Gerät aus ihrem Fahrzeug befreit werden. Dazu entfernten die Helfer die Fahrertür komplett und stützten den Kleinwagen mit einem sogenannten "Stabfast-System" ab. Der Seat war nach dem Aufprall auf die Mauer oben an einem Hang liegen geblieben. Damit Rettungs- und Feuerwehrkräfte der schwer verletzten Frau helfen konnten, musste das Auto vorm Abrutschen gesichert werden, erklärte Feuerwehreinsatzleiter Peter Palsbröker. Umweltamt auch eingeschaltet Die Fahrerin war bei Eintreffen der Rettungskräfte noch ansprechbar. Ein Notarzt war durch Rettungshubschrauber Christoph 13 zum Unfallort geeilt, zudem standen zwei Rettungswagen zur Verfügung. Nach der ersten notärztlichen Behandlung kam die Fahrerin mit schweren, aber nicht lebensgefährlichen Verletzungen in das Klinikum Bielefeld Mitte. Zur Unfallursache kann die Polizei bislang noch nicht viel sagen, die Ermittlungen dauern an. Bremsspuren sind nach ersten Erkenntnissen nicht gefunden worden. Auch das Umweltamt musste informiert werden, weil aus dem beschädigten Seat Betriebsmittel ausgelaufen waren. Die Behörde muss nun prüfen, ob das Erdreich kontaminiert wurde.

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