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Polizisten bei der Unfallaufnahme unter der Autobahnbrücke. - © Oliver Krato
Polizisten bei der Unfallaufnahme unter der Autobahnbrücke. | © Oliver Krato

Bielefeld Bielefelder Motorrad-Fahrer rutscht nach Unfall vor 40-Tonner

Der Geistesgegenwart eines Lastwagen-Fahrers sei es laut Polizei zu verdanken, dass der Unfall nicht noch schlimmer ausging.

Stefan Becker
09.09.2019 | Stand 10.09.2019, 07:31 Uhr
Jürgen Mahncke

Bielefeld. Riesiges Glück hatte laut Aussagen der Polizei ein 17-jähriger Honda-Fahrer, als er am Montag gegen 14.15 Uhr auf der Wilhelmsdorfer Straße unter der  A2-Autobahnbrücke stürzte. Der junge Mann fuhr mit seiner Maschine stadtauswärts auf der Wilhelmsdorfer Straße, als ein ihm entgegenkommender Mitsubishi Outlander nach links rüberzog, um in den Oerkamp einzubiegen. Der 17-Jährige reagierte noch mit einer Vollbremsung, um die Kollision mit dem Auto zu vermeiden, stürzte aber durch den abrupten Stopp auf die Straße und rutschte auf dem Asphalt in den Gegenverkehr. Geistesgegenwärtiger Brummi-Fahrer Dort rollte ein 40-Tonner auf ihn zu. Doch die Geistesgegenwart des Brummi-Fahrers habe Schlimmeres verhindert, teilte die Polizei mit. Denn der Mann am Steuer legte ebenfalls eine fulminante Vollbremsung hin, und der gestürzte Motorrad-Fahrer kam tatsächlich an der Stoßstange des Lasters zum Liegen. Es habe nur einen minimalen Kontakt gegeben, hieß es. Durch den Sturz erlitt der 17-Jährige schwere Verletzungen und kam in ein Krankenhaus. Für die Unfallaufnahme war die Wilhelmsdorfer Straße etwa für eine Stunde komplett gesperrt. Laut Polizei müsse noch geklärt werden, ob der jugendliche Motorrad-Fahrer mit einer leistungs-gedrosselten Maschine unterwegs war oder aber eine besondere Fahrerlaubnis besaß.

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