Einen Schutzengel haben Zwillinge in einem Kinderanhänger. Weil ihre Mutter diesen geistesgegenwärtig zureißt, werden sie nicht von einem umstürzenden Ampelmasten getroffen. - © Jürgen Mahncke
Einen Schutzengel haben Zwillinge in einem Kinderanhänger. Weil ihre Mutter diesen geistesgegenwärtig zureißt, werden sie nicht von einem umstürzenden Ampelmasten getroffen. | © Jürgen Mahncke

Bielefeld Zwillinge bei Unfall fast von Ampelmast in Bielefeld erschlagen

Um Zusammenprall zu vermeiden, verreißt ein 76-Jähriger das Steuer und reißt auf der Jöllenbecker Straße eine Signalanlage aus der Verankerung.

Bielefeld.  Einen sehr großen Schutzengel hatten am Dienstagnachmittag zwei Kleinkinder in einem Kinderanhänger. Ihre Mutter kann sie nur um Haaresbreite vor einem umstürzenden Ampelmasten bewahren. Den hatte zuvor ein 76-jähriger Autofahrer umgefahren. Der Senior ist  gegen 15.30 Uhr auf der Jöllenbecker Straße stadtauswärts unterwegs. An der Kreuzung mit der Apfelstraße kommt  ihm ein Fahrzeug entgegen. Nach Schilderung des 76-Jähriges ist dessen Fahrerin kurz vor ihm links abbogen. Vor Schreck habe er das Lenkrad herumgerissen. Sein Pkw prallt gegen den Ampelmasten am Fußgängerüberweg und reißt diesen komplett aus der Verankerung. Neben der Ampel wartet ein Mutter mit ihren Kindern auf Grün. Im Kinderanhänger ein Zwillingspärchen, Junge und Mädchen, an der Hand hat sie noch ein Kleinkind. Geistesgegenwärtig kann die Frau den Anhänger zur Seite ziehen, als der Mast fällt. Der Kinderwagen wird noch knapp gestreift, aber die Kinder kommen unverletzt davon, ebenso wie die Mutter und ihr Geschwisterchen. Die Polizei ist sicher, dass diese Geistesgegenwart Schlimmeres verhindert hat. Sie geht nach ersten Erkenntnissen davon aus, dass einer der beiden Unfallbeteiligten bei Rot über die Ampel gefahren ist. Die Ermittlungen dauern an.

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