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Dankbare Ente: Renate Reiners (66) hält eine Ente in der Hand, die sich dafür bedankt, dass sie nicht gefüttert wird. Seit 2013 setzt sie sich für das biologische Gleichgewicht am Obersee ein und klärt Besucher des Naherholungsgebietes über die Folgen auf. - © Barbara Franke
Dankbare Ente: Renate Reiners (66) hält eine Ente in der Hand, die sich dafür bedankt, dass sie nicht gefüttert wird. Seit 2013 setzt sie sich für das biologische Gleichgewicht am Obersee ein und klärt Besucher des Naherholungsgebietes über die Folgen auf. | © Barbara Franke

Schildesche Kämpferin für den "Obersee in Not": Wenn das Entenfüttern zum Problem wird

Renate Reiners und ihre drei Kollegen haben schon viele Bürger vom "Gänse füttern" abgehalten. Doch Uneinsichtige und Griller, die sich von den Heeper Fichten abwenden, machen neue Probleme

Jens Reichenbach
18.06.2018 | Stand 18.06.2018, 09:42 Uhr
Aufklärung tut Not: Viele Obersee-Besucher wissen nicht genug über das biologische Gleichgewicht eines Gewässers. - © Jens Reichenbach
Aufklärung tut Not: Viele Obersee-Besucher wissen nicht genug über das biologische Gleichgewicht eines Gewässers. | © Jens Reichenbach

Bielefeld-Schildesche. Etwa 3.000 Kilo Backwaren, aber auch Pizza und Salzstangen verfütterten Obersee-Besucher an die großen und kleinen Wildvögel auf Bielefelds einzigem Naherholungsgewässer. Das war täglich zu beobachten, bis das Umweltamt 2013 die Reißleine zog und nach Kümmerern suchte. Naturfreundin Renate Reiners war sofort dabei.

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