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Bielefeld

Spieler und Trainer begeistert vom Arminia-Museum

Neues Mekka für Schwarz-Weiß-Blau

VON DENNIS ROTHER
07.03.2013 | Stand 06.03.2013, 22:35 Uhr |
Coach Stefan Krämer steht auf das neue Museum seiner Arminia. - © FOTO: SANDRA SANCHEZ
Coach Stefan Krämer steht auf das neue Museum seiner Arminia. | © FOTO: SANDRA SANCHEZ

Bielefeld. Tradition kombiniert mit Moderne: Unter diesem Motto öffnete gestern das fertige Arminia-Museum in der Schüco-Arena erstmals seine Pforten. Trainer, Ehemalige und Helfer schauten sich in der brandneuen Pilgerstätte für die DSC-Fans um – und waren begeistert.

"Ich bin stolz wie Oskar", sagte Vereinsvize Jürgen Laufer bei seiner kurzen Ansprache vor dem Startschuss – in Anlehnung an Arminias Gründungsjahr exakt um 19.05 Uhr. "Wir haben ein bleibendes Zeichen gesetzt."

Auch Bielefelds Fanbeauftragter Christian Venghaus merkte man bei seinen Dankesworten an die vielen Helfer die Vorfreude an: "Es stecken viel Schweiß und Tränen im Projekt." Und dann war es schließlich soweit: Die Tür zum sogenannten "Museum/Archiv/Forum Arminia", kurz MAFA, ging nach Monaten der Vorbereitung erstmals auf, Premiere für die auf 220 Quadratmetern komprimierte Geschichte eines über 100 Jahre alten Klubs.

"Für so ein Museum muss man viel Tradition haben"

"Das ist einfach beeindruckend", staunte DSC-Sturmtank Eric Agyemang, als er sich gemeinsam mit seinen Mannschaftskollegen und Trainer Stefan Krämer in der neuen Pilgerstätte für alle Arminia-Fans umsah. "Für so ein Museum muss man schon viel Tradition und Geschichte haben", fand Coach Krämer.

Um das Erlebnis für die Besucher noch authentischer zu machen, besteht der gesamte Museumsboden aus Kunstrasen. "In Anlehnung an die Hartalm", sagte Jürgen Laufer. An drei Säulen mitten im Raum können Fans unter anderem die Historie des DSC am Video-Bildschirm nachvollziehen.

Natürlich darf auch ein Rückblick auf Arminias illustre Trainerriege der letzten Jahrzehnte nicht fehlen. Und an den Wänden: Trikots, die Auf- und Abstiege miterlebten, Autogrammkarten von Helden aus längst vergangenen Epochen, Handschuhe, die von vergangenen Glanzparaden zeugen – Nostalgie pur. Aber auch Erlebnisse, die gefühlt gestern stattfanden, finden ihren Platz.

"Die Erinnerungen bleiben mit dem Museum lebendig, sie verbinden Generationen", hofft Klubikone Rüdiger Kauf. Davon können sich die Fans erstmals am heutigen Donnerstag zwischen 12 und 18.30 Uhr überzeugen.

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