In der Altstadt gingen die Kaufleute wegen der Sperrung des Waldhofs sogar auf die Straße - trotz breiter Bürgerbeteiligung vorher. - © Wolfgang Rudolf
In der Altstadt gingen die Kaufleute wegen der Sperrung des Waldhofs sogar auf die Straße - trotz breiter Bürgerbeteiligung vorher. | © Wolfgang Rudolf

NW Plus Logo Infoabende, Bürgerspaziergänge & Co. Wenn Bürgerbeteiligung für Frust sorgt - Beispiele aus Bielefeld

Die Stadt versucht, Anlieger und Betroffene bei Planungen stärker einzubeziehen – sorgt aber für viel Kritik. Ein neues Regelwerk soll helfen. Doch die Beauftragte sagt auch: „Es geht nicht, alle Wünsche zu erfüllen.“

Joachim Uthmann

Bielefeld. „Abgebügelt“, „durchgeboxt“, „nicht ernst genommen“, „keine Empathie“, „ignoriert“ – die Liste der Vorwürfe, die Bürger aus Frust über Eingriffe der Stadt verlieren, ist lang und heftig. Dabei versucht die seit Jahren, Bürger bei Planungen stärker zu beteiligen, mit erheblichem Aufwand. Doch das fruchtet teils wenig. Der Unmut vor Ort entlädt sich immer wieder. Woran liegt das? Und wie kann Bürgerbeteiligung positive Effekte haben? Die Stadt leitet erste neue Schritte ein.

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