Vor 20 Jahren sind im Bereich der Firma Wolff die Sudbrack- und die Mielestraße ausgebaut worden. Erst zwei Jahrzehnte später trudelt bei den Anliegern eine letzte Rechnung ein. - © Oliver Krato
Vor 20 Jahren sind im Bereich der Firma Wolff die Sudbrack- und die Mielestraße ausgebaut worden. Erst zwei Jahrzehnte später trudelt bei den Anliegern eine letzte Rechnung ein. | © Oliver Krato

NW Plus Logo Straßenausbau hat teures Nachspiel Anliegerbeiträge: Stadt Bielefeld schickt nach 20 Jahren plötzlich hohe Rechnung

Ein Bielefelder Großunternehmen klagt gegen den Gebührenbescheid der Stadt Bielefeld. Darf die Kommune noch nach so langer Zeit Erschließungsbeiträge einfordern?

Susanne Lahr

Bielefeld. Es ist meist eine kostspielige Sache für Anlieger, wenn ihre Straße ausgebaut wird. Schnell kommen mehrere 1.000 Euro zusammen, wenn die Stadt die Rechnung präsentiert. Doch was, wenn diese Rechnung lange, sehr lange auf sich warten lässt? Muss man dann auch noch zahlen? Man muss – auch 20 Jahre später – wie ein aktueller Fall aus Bielefeld zeigt. Fast 69.000 Euro wird die Wolff-Grundstücksgesellschaft, eine Tochter der Dr.-Wolff-Gruppe, die dagegen vor Gericht gezogen ist, wohl demnächst an die Stadt überweisen müssen.

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