Eine Tafel mit den Inschriften der Steine. - © Andreas Zobe
Eine Tafel mit den Inschriften der Steine. | © Andreas Zobe

NW Plus Logo Historie Bielefelds ungewöhnlichstes Denkmal hat mit einem Doppelmord zu tun

Im Jahr 1660 ereignete sich in Bielefeld ein Verbrechen, das offensichtlich die Menschen damals tief erschütterte. Zeugnisse der tat stehen noch heute in einem Grünzug der Stadt. Ein Geheimtipp.

Ansgar Mönter

Bielefeld. Es ist das Jahr 1660. Der 30-jährige Krieg ist seit gerade einmal zwölf Jahren beendet. In Bielefeld herrschen die Preußen. An der Sparrenburg ist ein Militärposten. Dort leistet der Bielefelder Lorentz von Siburg seinen Dienst als Dragoner. Dragoner sind Infanterie auf Pferden. Irgendetwas muss diesem Dragoner nicht gepasst haben. Jedenfalls desertiert er aus der preußischen Armee. Mit Frau und sechs Monate alter Tochter macht er sich auf den Weg ins benachbarte Ausland – damals das Fürstentum Lippe. Doch die Flucht endet in einer Tragödie, wie die so genannten „Mordsteine“ belegen. Sie sind Bielefelds ungewöhnlichstes Denkmal. Jetzt standen sie am „Tag des Denkmals“ in der Aufmerksamkeit der Geschichtsinteressierten – und Krimifans.

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