Förster Thomas Busche in der Hitze des Waldes: Die hinter ihm stehenden Kiefern könnten auch bald sterben, vorne setzt er auf Eichen als prägendem, neuen Baum. - © Oliver Krato
Förster Thomas Busche in der Hitze des Waldes: Die hinter ihm stehenden Kiefern könnten auch bald sterben, vorne setzt er auf Eichen als prägendem, neuen Baum. | © Oliver Krato

NW Plus Logo Klimawandel Dem Bielefelder Wald wird es zu heiß - jeder heimische Baum ist bedroht

Der Klimawandel setzt dem Wald enorm zu. Aber die Bürger halten mit Spenden dagegen. So konnten 75.000 Bäume gepflanzt werden. Doch haben sie es geschafft?

Kurt Ehmke

Bielefeld. Da, wo früher mal Wald in der Senne stand, hat die Sonne den Glutofen angeworfen. Unter den Füßen knirscht heißer Sand, unter ihm ist alles furztrocken. Eine kleine Eiche steht ausgetrocknet und tot in der Hitze. Sie gehört zu den 75.295 Bäumen, die seit dem Winter 2019/20 im städtischen Wald neu gepflanzt worden sind. Eine andere kleine Eiche ist noch grün. Douglasien, Große Küstentannen und Elsbeeren stehen hier auch, die Fläche ist eine Mischung aus natürlich nachwachsenen Bäumen (Naturverjüngung) und Anpflanzung. Quasi eines von Hunderten Experimentierfeldern der Förster.

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