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Ein fertiges Tiny House. - © Lena Kley
Ein fertiges Tiny House. | © Lena Kley

Kommentar Tiny Houses in Bielefeld: Sind sie wirklich so öko und grün?

An der Heeper Straße startet ein nicht unumstrittenes Wohnprojekt - warum die hippen Hütten auch am Teuto eine Chance verdient haben.

Sebastian Kaiser
11.08.2022 | Stand 11.08.2022, 02:02 Uhr

Tiny Houses sind das „Stockholm-Syndrom des Wohnungsmarktes“, schreibt die niederländische Kolumnisten Emma Curvers. Soll heißen: Wer weder ausreichenden noch bezahlbaren Wohnraum findet, verliebt sich in sein Schicksal und erhebt das Hausen in garagengroßen Häuschen zum schönen, neuen Wohntraum. Der Architekturkritiker Maik Novotny setzt noch einen drauf: Die Kleinsthäuser seien eine Kapitulation vor Missständen. Er fordert: „Vergesst die Tiny Houses. Und baut menschenwürdige Wohnungen, die man sich leisten kann.“

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