Ein handschriftlicher Eintrag auf einem Schein aus dem Siegener Flüchtlingslager, das Ingelores Mutter in der Silvesternacht 1947/48 mit unbekanntem Ziel verließ: „Lager verlassen, Kind zurück gelassen“. - © Privat
Ein handschriftlicher Eintrag auf einem Schein aus dem Siegener Flüchtlingslager, das Ingelores Mutter in der Silvesternacht 1947/48 mit unbekanntem Ziel verließ: „Lager verlassen, Kind zurück gelassen“. | © Privat

NW Plus Logo Geboren im KZ Ravensbrück Schockierende Spurensuche einer Überlebenden

Mit über 40 erfuhr Ingelore Prochnow von ihrer Geburt im KZ Ravensbrück. Sie ist eine der letzten Überlebenden. Dokumentarfilm über ihr Leben ist am 18. Mai in der Raspi zu sehen.

Heike Krüger

Bielefeld. Ravensbrück – dieser Ort war für Ingelore Prochnow (78) lange Jahre nur ein Begriff in ihrem Pass, ein Ort in der ehemaligen DDR. Dass sich dort in den finsteren Jahren der NS-Diktatur eines der größten Frauen-Konzentrationslager auf deutschem Boden befand, mit 120.000 Inhaftierten und ihren Kindern, war ihr in späteren Jahren zwar bekannt. Nicht aber, dass sie eines dieser Kinder war. Mehr noch, die Bielefelderin war im April 1944 dort geboren worden, von einer 19-Jährigen...

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