Die Stadt Bielefeld steht bei der Unterbringung von Flüchtlingen aus der Ukraine schon mit dem Rücken zur Wand. - © Sven Hoppe/dpa
Die Stadt Bielefeld steht bei der Unterbringung von Flüchtlingen aus der Ukraine schon mit dem Rücken zur Wand. | © Sven Hoppe/dpa

NW Plus Logo Bielefeld Flüchtlingskrise: 1.000 Menschen suchen Schutz in Bielefeld

In wenigen Tagen sind so viele Hilfe suchende Menschen in die Stadt gekommen, wie 2016 nicht im ganzen Jahr. Die Stadt ist am Limit und reaktiviert frühere Flüchtlingsunterkünfte. Doch auch diese werden kaum reichen. Flüchtlingsfonds benötigen zudem dringend Spenden.

Susanne Lahr

Bielefeld. Innerhalb weniger Tage sind in Bielefeld spontan mehr Flüchtlinge angekommen, als der Stadt 2016 im gesamten Jahr zugewiesen worden waren. Rund 1.000 Flüchtlinge aus der Ukraine sind bereits hier, es werden täglich mehr. Am Mittwochabend ist unter anderem ein voller Bus aus dem Kriegsgebiet in Quelle eingetroffen. Sie alle müssen untergebracht werden, entweder von der Stadt oder auch bei Privatleuten, von denen bereits einige Unterkünfte angeboten haben. Die Stadt steht aktuell mit dem Rücken zu Wand, reaktiviert auch frühere Flüchtlingsunterkünfte, auch wenn diese bereits anderweitig genutzt werden.

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