Das große naturnahe Regenrückhaltebecken im Bielefelder Süden soll nicht mehr Stand der Technik sein. Ursprünglich hat die Stadt geplant, es durch ein Betonbecken zu ersetzen. - © Andreas Zobe
Das große naturnahe Regenrückhaltebecken im Bielefelder Süden soll nicht mehr Stand der Technik sein. Ursprünglich hat die Stadt geplant, es durch ein Betonbecken zu ersetzen. | © Andreas Zobe
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Warum Bielefelder Naturschützer Starkregen diesmal etwas Gutes abgewinnen

Die Wassermassen, die im September vom Himmel kamen, sollen für den Erhalt eines Natur-Kleinodes sprechen. Die Stadt plant stattdessen ein Betonbecken zur Regenrückhaltung, das im Ort keiner will.

Susanne Lahr

Bielefeld. In diesem Jahr läuft die Genehmigung für die naturnahe Entwässerungsanlage an der Alleestraße in Quelle aus. Die Stadt Bielefeld plant einen groß angelegten Umbau und will die Versickerungsanlage durch ein kleineres, aber leistungsstärkeres Betonbecken ersetzen. Zahlreiche Bezirkspolitiker und der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) sind dagegen. Einige sehen sich durch die Starkregenereignisse vom 9. und 10. September bestätigt, als an vielen Stellen der Stadt Straßen, Wege und Keller unter Wasser standen. Dabei habe die Anlage ihre Tauglichkeit bewiesen...

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