Es beginnt meist mit Freiheitseinschränkungen und mündet später in körperlicher Gewalt. Wie in dieser gestellten Szene suchte auch Sabine H. Schutz vor ihrem Mann – vergebens. - © picture alliance / Frank May
Es beginnt meist mit Freiheitseinschränkungen und mündet später in körperlicher Gewalt. Wie in dieser gestellten Szene suchte auch Sabine H. Schutz vor ihrem Mann – vergebens. | © picture alliance / Frank May

NW Plus Logo Häusliche Gewalt Unendliche Angst: Ehefrau muss drei Mal vor gewalttätigem Mann fliehen

Nach jahrelanger Tortur durch ihren Mann sucht Sabine H. im Frauenhaus Schutz. Doch auch dort ist sie nicht sicher. Ausgerechnet die Behörden bringen sie in Gefahr.

Jens Reichenbach

Bielefeld. Es begann damit, dass er ihr die Treffen mit den Freundinnen verbot. Die zweifache Mutter Sabine H. (Name geändert*) ist seit Jahren verheiratet. Ihr Mann war eigentlich fürsorglich, liebenswert. „Doch dann begann das mit seiner Eifersucht", sagt die Frau, deren Leben zum Alptraum wurde. Sie wurde gemaßregelt und erniedrigt. Aus Eifersucht wurde Hass, ihr Mann wurde zum Täter. Schließlich würgte er sie bewusstlos. Seit drei Jahren versucht die 32-Jährige, vor ihrem Mann zu fliehen. Doch selbst im Frauenhaus war sie nicht vor ihm sicher. Schuld daran sind auch Behörden.

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