Im Melderegister werden Name, Anschrift und Titel der Bürger festgehalten.
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Für 10 bis 3.000 Euro: Stadt Bielefeld verkauft die Daten ihrer Bürger

Nicht nur Amazon, Google und Co. machen mit persönlichen Angaben von Menschen Geld. Doch an wen gehen welche Datensätze der Verwaltung - und ist das erlaubt?

Silke Kröger

Bielefeld. Wer beim Geschäft mit den persönlichen Daten nur an Google, Amazon und Co. denkt, sollte auch die heimische Stadtverwaltung mal in den Blick nehmen. Denn hier wird ebenfalls Ureigenstes gesammelt, weitergegeben, automatisch übermittelt oder gar verkauft. An andere Behörden, an Parteien und Kirchen, an Inkassounternehmen und an private Bürger. Manches lässt sich untersagen, aber längst nicht alles. Sicher ist: Der Slogan "Meine Daten gehören mir" ist schon lange von der Realität überholt worden...

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