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Vor größeren Geschäften wie TK Maxx bilden sich am Brückentag um Fronleichnam längere Schlangen. - © Barbara Franke
Vor größeren Geschäften wie TK Maxx bilden sich am Brückentag um Fronleichnam längere Schlangen. | © Barbara Franke
Kommentar

Maske tragen in Bielefeld – jetzt dann bitte freiwillig!

Ab Samstag muss außerhalb der Geschäfte in der Innenstadt keine Maske mehr getragen werden. Doch die letzten Wochen haben gezeigt, wie sinnvoll diese Vorschrift der Stadt eigentlich war.

Jan-Henrik Gerdener
17.06.2021 | Stand 17.06.2021, 10:11 Uhr

Es ist ein Fakt, dass die Corona-Ansteckungsgefahr in Innenräumen deutlich größer als draußen ist. Darin sind sich derzeit die meisten Experten und Studien zu dem Thema einig.

Es ist aber auch ein Fakt, dass das Risiko an der frischen Luft groß ist, wenn Menschen nicht ausreichend Abstand zueinander halten. Genau deswegen machte die Verlängerung der Maskenpflicht im Bielefelder Innenstadtbereich Sinn. Und deswegen macht es auch ohne die Pflicht Sinn, weiter draußen eine Maske zu tragen.

Abstand kaum einzuhalten

Schon im Normalbetrieb ist die Innenstadt so voll, dass es sehr schwierig wird, den vorgeschriebenen Abstand zu den Mitmenschen einzuhalten. Egal ob an Ampeln oder in langen Schlangen vor Geschäften. Bei einem Ansturm wie vor anderthalb Wochen um Fronleichnam herum, wurde das Abstand halten ein Ding der Unmöglichkeit. Gut, dass damals die Maskenpflicht in der Innenstadt galt.

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Zwar muss angesichts des weiter fallenden Inzidenzwertes von 15,0 und einer Erstimpfrate von 53 Prozent sowie einer Zweitimpfrate von 30 Prozent niemand panisch in der City werden. Doch sollte die Vorsicht nicht in den Wind geschlagen werden. Es empfiehlt sich auch künftig, die Maske schon im Gedränge vor dem Geschäft aufzusetzen. Freiwillig.

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