Viele Projekte im und am Oberlohmannshof werten das Wohnen mittlerweile auf - und es gibt weitere Pläne für die kommenden Jahre. - © Sylvia Tetmeyer (Symbolbild)
Viele Projekte im und am Oberlohmannshof werten das Wohnen mittlerweile auf - und es gibt weitere Pläne für die kommenden Jahre. | © Sylvia Tetmeyer (Symbolbild)

NW Plus Logo Wohnen Sozialer Brennpunkt: Bielefelds "schlimmstes Viertel" putzt sich richtig raus

Müll auf der Straße, Schimmel in den Wohnungen: Der Oberlohmannshof hatte lange keinen guten Ruf. Doch es tut sich viel - und das soll erst der Anfang sein.

Sylvia Tetmeyer

Bielefeld. Kinder sitzen auf den Treppenstufen in der Sonne, Wäsche flattert im Wind, leise Musik erklingt aus einem geöffneten Fenster. Ferhad Kuasti Ali macht die Tür auf und grüßt freundlich. „Ich bin seit neun Jahren in Jöllenbeck", erzählt der gebürtige Iraker. Gemeinsam mit Ehefrau Maissa, seiner Mutter und sieben Kindern wohnt der 40-Jährige in zwei Wohnungen an der Orionstraße. „Ich lebe gerne hier", betont er. Ein Problemviertel ist der Oberlohmannshof für ihn nicht.

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