Das Gebäude ist durch den Brand praktisch völlig zerstört worden.   - © Charlotte Mahncke
Das Gebäude ist durch den Brand praktisch völlig zerstört worden.   | © Charlotte Mahncke
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Das ausgebrannte Hotel Kaiser hat eine dunkle NS-Vergangenheit

Das Gebäude an der Schildescher Straße diente in den vergangenen Monaten Obdachlosen als Unterkunft. Im Zweiten Weltkrieg war es der letzte Wohnort für viele Juden - kurz vor ihrer Deportation.

Jürgen Mahncke

Bielefeld. „Dieses Gebäude hätte einen Gedenkstein verdient, der an Krieg und Terror der Nationalsozialisten und den Völkermord an den Juden erinnert", schreibt uns Stadtarchivar Bernd J. Wagner, als er vom Großbrand erfährt. Niemand hätte sich vermutlich jemals um die Geschichte des Gebäudes an der Schildescher Straße Ecke Sudbrackstraße gekümmert, das viele Jahre unter „Hotel Kaiser" firmierte und seit vergangenem Dezember als ein warmer und trockener Unterschlupf für Obdachlose, von der Stadt angemietet, diente. Ruine ist einsturzgefährdet Doch mit einem ...

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