Über 40 Prozent der Bielefelder haben inzwischen eine Erstimpfung bekommen. Foto: Pixabay - © Pixabay
Über 40 Prozent der Bielefelder haben inzwischen eine Erstimpfung bekommen. Foto: Pixabay | © Pixabay

NW Plus Logo Kommentar Ansturm am Bielefelder Impfzentrum: Erst jetzt wird es ernst

Kommentar: Egoisten lassen ohne Absage Termine sausen, während andere sich gedulden müssen. Hausärzte versuchen vergebens, den Andrang in den Praxen zu bewältigen. Eine Belastungsprobe für die Stadt.

Andrea Rolfes

Bielefeld. In zwei Wochen soll die Priorisierung beim Impfen fallen. Doch ein Großteil der Risikogruppen hat noch keinen vollen Schutz und wartet auf die Zweitimpfung. Nach der Ankündigung, dass ab dem 7. Juni sich alle impfen lassen können, sind schon jetzt sämtliche Dämme gebrochen. Die Telefonleitungen laufen heiß. Zu spüren bekommen das vor allem die Hausärzte in der Stadt. Die Leitungen sind bei einigen Ärzten seit Tagen überlastet, wer krank ist und einen Termin am Hörer absprechen will, hat kein leichtes Spiel. Dauernde Besetztzeichen und Warteschleifen lassen Patienten verzweifeln.

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