Justus Galling und Kai Rempel vom Kohlschmidt Grabmale haben jetzt zwei weitere Platten mit Namen auf dem Gräberfeld für Menschen ohne Angehörige verlegt. Darauf stehen die Namen von Menschen, die in diesem Jahr gestorben sind. - © Foto: Andreas Zobe/NW
Justus Galling und Kai Rempel vom Kohlschmidt Grabmale haben jetzt zwei weitere Platten mit Namen auf dem Gräberfeld für Menschen ohne Angehörige verlegt. Darauf stehen die Namen von Menschen, die in diesem Jahr gestorben sind. | © Foto: Andreas Zobe/NW

NW Plus Logo Wenn Menschen einsam sterben Diese Bielefelder verhindern anonyme Beisetzungen

Ehrenamtliche spüren Nachbarn und frühere Kollegen von Verstorbenen auf. Zu den Erinnerungsfeiern für Menschen ohne Angehörige kommen überraschend viele Trauergäste.

Sebastian Kaiser

Bielefeld. Jedes Jahr sterben in Bielefeld weit über 100 Menschen, die keine nahen Angehörigen haben. Jahrelang wurden sie lediglich anonym beigesetzt. Doch seit acht Jahren kümmert sich eine Initiative darum, dass sie nicht vergessen werden. Sie organisiert Erinnerungsfeiern. Dazu kommen überraschend viele Gäste. „Es geht um Menschen, nach deren Tod kein bestattungspflichtiger Angehöriger ermittelt werden kann", sagt Sozialpfarrer Matthias Blomeier. Eltern, Kinder, Geschwister oder Ehepartner müssen für Bestattungskosten aufkommen...

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