0
- © Pixabay
| © Pixabay

Bielefeld Junger BMW-Fahrer rast mit 157 km/h durch die Bielefelder City

Am Montagabend donnerte auf der Herforder Straße der Fahrer eines 1er-BMW durchs Radar - die sofort ausgelöste Fahndung förderte eine kuriose Ausrede zu Tage sowie eine illegale Waffe.

Stefan Becker
02.02.2021 | Stand 03.02.2021, 13:20 Uhr

Bielefeld. Am Montagabend, 01. Februar, geriet den Polizisten im Geschwindigkeits-Messwagen auf der Herforder Straße der 31-jährige Fahrer eines BMW 1er-Coupé vor die Kamera. Die Beamten registrierten bei dem vorbei rasenden Wagen ein Tempo von 157 km/h - mehr als das Dreifache der erlaubten Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h.

Wie Polizeisprecherin Sarah Siedschlag mitteilte, machten sich sofort mehrere Streifenwagen-Besatzungen des Verkehrsdienstes auf die Suche nach dem Raser, um dessen Identität sowie den Halter des Fahrzeuges festzustellen. Noch auf der Herforder Straße sichteten die Polizisten den BMW, holten ihn ein und baten den Fahrer zur Kontrolle.

Infografik: In diesen Ländern kommen Blitzer besonders häufig vor | Statista Mehr Infografiken finden Sie bei Statista

Verbotenes Autorennen

Der erklärte den Beamten seine Raserei damit, dass er lediglich eine Überprüfungsfahrt machen wollte, da sein Motor soeben revidiert worden war. Die Polizisten nahmen ihm die Geschichte von der Generalüberholung des Motors jedoch nicht ab, sondern werteten die deutlich überhöhte Geschwindigkeiten und rücksichtslose Fahrweise des 31-jährigen Bielefelders als verbotenes Autorennen und leiteten ein Strafverfahren ein.

Bei der Kontrolle fanden die Beamten im Innenraum des BMWs auch noch eine Schreckschusspistole. Da der Fahrer keinen kleinen Waffenschein besaß, stellten die Polizisten die Pistole sicher und schrieben eine Ordnungswidrigkeiten-Anzeige wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz.

Im Überblick: Das sind Bielefelds erfolgreichste Blitzer

Mehr zum Thema

Kommentare

Die Kommentarfunktion für diesen Artikel ist deaktiviert.

nw.de bietet Ihnen unter vielen Artikeln und Themen die Gelegenheit, Ihre Meinung abzugeben, mit anderen registrierten Nutzern zu diskutieren und sich zu streiten. nw.de ist jedoch kein Forum für Beleidigungen, Unterstellungen, Diskriminierungen und rassistische Bemerkungen. Deshalb schalten wir bei Artikeln über Prozesse, Straftaten, Demonstrationen von rechts- und linksradikalen Gruppen, Flüchtlinge usw. die Kommentarfunktion aus. Näheres dazu lesen Sie in unseren Nutzungsbedingungen für die Kommentarfunktion (Netiquette) und in dem Kommentar unseres Chefredakteurs Thomas Seim zur Meinungsfreiheit im Forum der NW.

Newsletter abonnieren

NW Newsletter - die wichtigsten News

Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der Werbevereinbarung zu.

© Zeitungsverlag Neue Westfälische GmbH & Co. KG