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"Der Abgrund, der mal Heimat war", heißt die Greenpeace-Ausstellung zum Rheinischen Braunkohletagebau, die nur heute in Bielefeld zu sehen ist. - © Jordis Antonia Schlösser
"Der Abgrund, der mal Heimat war", heißt die Greenpeace-Ausstellung zum Rheinischen Braunkohletagebau, die nur heute in Bielefeld zu sehen ist. | © Jordis Antonia Schlösser
Bielefeld

Greenpeace zeigt nur heute Ausstellung über Folgen des Braunkohletagebaus

Einladung in die Altstäder Nikolaikirche

Susanne Lahr
08.10.2020 | Stand 08.10.2020, 12:02 Uhr

Bielefeld. Im Rheinland werden im Jahre 2020 noch immer Dörfer zerstört, damit RWE die darunter liegende Braunkohle abbauen kann. Und das obwohl Studien aufzeigen, dass die Kohle unter den Dörfern energiepolitisch gar nicht notwendig sind. Die Fotografin Jordis Schlösser hat 2002 und 2019 in den Dörfern fotografiert und die Stimmung von vor Ort eingefangen. Ihre Bilder sind wunderschön, melancholisch und eindrücklich. Die Ausstellung ist in Bielefeld nur am heutigen Donnerstag zu sehen, und zwar in der Altstädter Nikolaikirche von 15 bis 19 Uhr. Eintritt frei.

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