0
Das Kreuz der A33 mit dem Ostwestfalendamm ist noch unvollständig. Im Süden soll die Ortsumgehung Ummeln ansetzen. - © Detlef Wittig
Das Kreuz der A33 mit dem Ostwestfalendamm ist noch unvollständig. Im Süden soll die Ortsumgehung Ummeln ansetzen. | © Detlef Wittig
Bielefeld

Zweifelhafter Erfolg für Kläger gegen Ortsumgehung Ummeln

Die Planung der B61n ist mit etlichen Fehlern behaftet. Die "Heilung" soll nun 2021 komplett erfolgen. Landwirte und Anlieger könnten trotz der Zwischensiege das Nachsehen haben.

Susanne Lahr
28.09.2020 | Stand 28.09.2020, 03:19 Uhr

Bielefeld. Es gibt Neuigkeiten zur Ortsumgehung Ummeln (B 61n): Die insgesamt 14 Kläger, die gegen den Planfeststellungsbeschluss von September 2016 zu Felde gezogen sind, haben erreicht, dass neuerlich wichtige Planungsdetails offengelegt werden müssen. Sie betreffen den Wasserschutz, die Abwägung zweier Trassenvarianten und den Lärmschutz. Doch die aufgedeckten Fehler könnten für die Bürger nur ein Pyrrhus-Sieg sein. Denn trotz allem wird in absehbarer Zeit ein Urteil aus Leipzig erwartet.

Mehr zum Thema