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Bei einer Kollision im Bielefelder Süden erlitt ein Mann tödliche Verletzungen. Ein Unfallgutachter macht mit Hilfe einer Drohne Fotos von den Unfallspuren. - © Barbara Franke
Bei einer Kollision im Bielefelder Süden erlitt ein Mann tödliche Verletzungen. Ein Unfallgutachter macht mit Hilfe einer Drohne Fotos von den Unfallspuren. | © Barbara Franke

Bielefeld Bielefelder Radfahrer stirbt bei schwerem Unfall

Dennis Rother
08.11.2019 | Stand 09.11.2019, 17:36 Uhr
Alexandra Buck

Jens Reichenbach

Bielefeld. Bei einem Verkehrsunfall an der Morsestraße ist am Freitagnachmittag ein 89-jähriger Radfahrer gestorben. Es kam rund um die Morsestraße zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Um 14.09 Uhr ging der Notruf in der Leitstelle ein. Rettungshubschrauber Christoph 13 brachte umgehend einen Notarzt zur Unfallstelle, parallel eilten Rettungsdienst, Polizei und Feuerwehr zum Unfallort. Vor Ort leiteten sie eine Reanimation des schwer verletzten Radfahrers ein. Plötzlich wechselte der Radfahrer auf die Fahrbahn Wie ein Polizeisprecher am Unfallort mitteilte, war der Radfahrer auf dem kombinierten Geh- und Radweg in Richtung Gildemeisterstraße unterwegs. Aus bisher ungeklärter Ursache wechselte der Radler plötzlich nach links auf die Fahrbahn. Ein VW-Golf-Fahrer (52) aus Bielefeld, der in der gleichen Richtung unterwegs war, wollte noch nach links ausweichen, konnte aber eine Kollision mit dem 89-Jährigen nicht mehr verhindern. Nach Angaben der Polizei am Unfallort gab es keine Anzeichen für überhöhte Geschwindigkeit des Autofahrers. Notfallseelsorger betreuen Augenzeugen Der Radfahrer wurde von dem Golf erfasst, in die Luft geschleudert und dabei so schwer verletzt, dass er noch an der Unfallstelle starb. Die Reanimation des Patienten blieb schließlich ohne Erfolg. Notfallseelsorger kümmerten sich um den geschockten Autofahrer und weitere Augenzeugen. Die Polizei verständigte einen Gutachter, der nun den Unfallhergang rekonstruieren soll. Um einen Überblick über die Unfallspuren zu erhalten, setzte der Sachverständige auch eine Fotodrohne ein. Massive Behinderungen vor allem für Lastwagenverkehr Die Morsestraße blieb für die Rettung und die Unfallaufnahme für knapp zweieinhalb Stunden komplett gesperrt. Während Autofahrer zu wenden versuchten, war es den vielen Lastwagen im entstandenen Stau nicht möglich, umzukehren. Es kam dadurch zu massiven Behinderungen rund um die Unfallstelle, hieß es von der Polizei. Die Sperrung dauerte etwa bis 16.30 Uhr an. Der Golf und das Fahrrad wurden sichergestellt. Die Ermittlungen zum Hergang des tödlichen Unfalls dauern an.

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