Tödlicher Sturz in die Tiefe - Kripo und Mitglieder des Dezernats für Arbeitsschutz rekonstruieren seit dem tödlichen Unfall am Mittwoch den Hergang des Unfalls. - © Sarah Jonek
Tödlicher Sturz in die Tiefe - Kripo und Mitglieder des Dezernats für Arbeitsschutz rekonstruieren seit dem tödlichen Unfall am Mittwoch den Hergang des Unfalls. | © Sarah Jonek

Bielefeld Tödlicher Sturz aus Bielefelds Telekom-Hochhaus: Obduktionsergebnis liegt vor

Wie konnte es passieren, dass ein 27-jähriger Arbeiter bei Abrissarbeiten im Inneren des Telekom-Hochhauses aus einem Fenster im 17. Stock stürzt? Die Umstände bleiben laut Staatsanwaltschaft unklar. Jetzt ermitteln Arbeitsschutz-Experten weiter.

Jens Reichenbach

Bielefeld. Der Sturz eines jungen Bauarbeiters am Mittwoch aus dem 17. Stockwerk des Telekom-Hochhauses hat für großes Entsetzen in Bielefeld gesorgt. Bei dem Unfallopfer handelt es sich um einen 27-jährigen Mann aus Polen, das aufgrund einer Vielzahl von Verletzungen starb. Das ergab nun eine Obduktion des Toten, wie der ermittelnde Staatsanwalt Veit Walter mitteilte. Rechtsmediziner sprechen in diesem Fall von einem Poly-Trauma einhergehend mit einem tödlichen Schädel-Hirn-Trauma. Die Ermittler gehen auch nach der Obduktion von einem Arbeitsunfall in Bielefelds höchstem Gebäude aus...

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