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Margarethe L. (rechts) kümmert sich in Bielefeld um die 29-jährige Alésia. Da die junge Frau keine Sozialhilfe empfängt und keiner Arbeit nachgeht, unterstützt L. sie tatkräftig – trotz kleiner Rente. - © Oliver Krato
Margarethe L. (rechts) kümmert sich in Bielefeld um die 29-jährige Alésia. Da die junge Frau keine Sozialhilfe empfängt und keiner Arbeit nachgeht, unterstützt L. sie tatkräftig – trotz kleiner Rente. | © Oliver Krato

Bielefeld Junge Frau kämpft in Bielefeld für Anerkennung ihrer Krankheit

Als „faul" werden Betroffene häufig abgestempelt

Ingo Kalischek
05.08.2019 | Stand 06.10.2019, 16:45 Uhr

Bielefeld. Wenn Alésias Tag beginnt, ist er nach wenigen Minuten schon wieder vorbei. „Ich schaffe es zu duschen, doch dann muss ich wieder ins Bett." Die 29-Jährige leidet an „ME" (Myalgische Enzephalomyelitis), auch „ME/CFS" genannt. An der Krankheit leiden deutschlandweit rund 240.000 Menschen und weltweit bis zu 24 Millionen. Dennoch ist sie schlecht erforscht und umstritten.

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