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Ausgeliefert: So haben sich viele Kinder im Kinderkurheim auf Norderney gefühlt. - © Symbolfoto Pixabay
Ausgeliefert: So haben sich viele Kinder im Kinderkurheim auf Norderney gefühlt. | © Symbolfoto Pixabay

Bielefeld Psychotherapeut erklärt die Trauma der Kinder aus dem Bielefelder Kurheim

Nach der Aufdeckung: Schreckliche pädagogische Strafen, wie sie Kinder im einstigen städtischen Kurheim auf Norderney erlebten, beeinflussen laut Therapeut Klaus Riedel mitunter das ganze Leben. Er erklärt auch das Schweigen und die schlimm wirkende frühe Trennung

Ansgar Mönter
23.07.2019 | Stand 23.07.2019, 16:33 Uhr

Bielefeld. Von 1922 bis 1983 betrieb die Kommune Bielefeld ein Kinderkurheim auf Norderney. Wie die NW Bielefeld berichtete, geschahen in der Einrichtung teilweise grausame Dinge mit den Mädchen und Jungen. Dutzende ehemals „Verschickte" haben sich mittlerweile gemeldet und ihre Erlebnisse geschildert. Der Bielefelder Pädagoge und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut Klaus Riedel erklärt, wie die einst harschen bis brutalen Erziehungsmethoden auf die Betroffenen wirken und was sie tun können

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