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Raupen des Eichenprozessionsspinners in einem Nest. - © ddp
Raupen des Eichenprozessionsspinners in einem Nest. | © ddp

Bielefeld Erstes Nest des giftigen Eichen-Prozessionsspinners in Bielefeld entdeckt

Wegen der giftigen Brennhaare der Raupen muss das Räumkommando am Mittwoch Schutzanzüge tragen

Stefan Becker
02.07.2019 | Stand 03.07.2019, 09:31 Uhr

Bielefeld. Jetzt ist es passiert: Am Dienstagnachmittag haben Mitarbeiter des Bielefelder Umweltbetriebes die gefährlichen Raupen des Eichen-Prozessionsspinners auf dem Friedhof in Dornberg entdeckt. Das Nest befinde sich in drei Metern Höhe, teilte das Amt mit. Betroffen sei bisher zwar nur eine Eiche, doch wurde die Umgebung um den Baum vorsorglich abgesperrt. Spaziergänger werden davor gewarnt, den markierten Bereich zu betreten. Denn die Raupen sind gefährlich. Sie haben giftige Brennhaare, die bei Menschen allergische Reaktionen hervorrufen können. Am Mittwochmorgen steigen die Mitarbeiter des Umweltbetriebes in ihre Schutzanzüge und wollen die Insekten mit einem speziellen Sauger vom Baum holen. Das Nest auf dem Dornberger Friedhof sei der erste Fund überhaupt von Raupen des Eichen-Prozessionsspinners in Bielefeld, wie es heißt. Sobald es entfernt ist, wird der abgesperrte Bereich wieder zugänglich sein.

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