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Hier sollen die Bielefelder neue Food-Trends erleben.
Hier sollen die Bielefelder neue Food-Trends erleben.

Bielefeld Jetzt steht es fest: Bielefeld bekommt eine Markthalle in der Altstadt

Die Bauarbeiten starten bereits in einem halben Jahr

28.06.2019 | Stand 28.06.2019, 21:57 Uhr

Bielefeld. In letzter Zeit war es still geworden rund um die geplante Markthalle am Klosterplatz. Zahlreiche Gerüchte machten die Runde. Jetzt ist klar: Die Bielefelder Altstadt wird eine Markthalle bekommen. Zahlreiche Gastronomen haben großes Interesse Nach viel Überlegen und diversen Marktstudien ist nun seitens der Bauherren die Entscheidung gefallen: Das Projekt Markthalle wird vom Projekt-Status befreit und in die Tat umgesetzt. "Schon in dieser Woche wurde das Konzept mitsamt Design auch den städtischen Verantwortlichen präsentiert", so Christoph Buse, Geschäftsführender Gesellschafter der Bautra GmbH. Zahlreiche Gastronomen haben demnach inzwischen Interesse bekundet, die neue Markthalle mit Leben zu füllen. Es ist knapp zweieinhalb Jahre her, dass sich Buse mit dem Bielefelder Interior-Designer und Gastronomie-Profi Hassan Mimouni (Mimo) zum ersten Gedankenaustausch traf. Für beide war die Markthallen-Idee von Anfang an eine Herzensangelegenheit, wie sie sagen. Internationale Food-Szene analysiert Verschiedene Konzepte wurden anfangs durchgespielt, darunter auch einfache Lösungen wie ein Generalmieter oder Lebensmittlel-Filialist - doch die Idee wurde schnell wieder verworfen. Mimouni, der für das Design und Konzept verantwortlich ist, wurde von Buse beauftragt, die internationale Food-Szene zu analysieren. Kulinarische Reise in europäische Metropolen Es folgte eine kulinarische Reise in verschiedene europäische Metropolen, auf der er sich von den besten internationalen Straßenmärkten inspirieren ließ, wie dem Wiener Naschmarkt, Food-Hallen in Amsterdam, Camden Market in London oder El Nacional in Barcelona. "Die neue Markthalle soll ein kulinarischer Treffpunkt kleinerer gastronomischer Einheiten werden, passend zum besonderen Bielefelder Altstadt-Flair. Kein anonymer Food Court, wie er allzu häufig in großen Einkaufszentren vorzufinden ist, sondern eine authentisch gestaltete Markthalle, in der traditionelles Handwerk und innovative Ideen zusammentreffen." Für die bauliche Umsetzung ist der Bielefelder Architekt Thomas Brewitt mit an Bord. Neue Food-Trends und etablierte Gastronomen In der neu entstehenden Markthalle sollen sowohl Newcomer mit neuen Food-Trends als auch etablierte Gastronomen aus der Region präsent sein. Zudem soll sie sowohl als Lebensmittel-Versorger als auch Anbieter für den Vor-Ort-Verzehr fungieren. Große Manufaktur rund um den Genuss Ob hausgemachte Pasta, Gewürzstände, eine Fleischerei, Bäckerei oder etwa eine Markthallen-eigene Kaffeerösterei und vieles mehr: Der Klosterplatz soll letztlich zu einer Manufaktur rund um den Genuss werden. Ein Erlebnismarkt, aber auch eine Eventplattform für große Firmen und Startups in Zusammenarbeit mit dem vor Ort ansässigen Pioneers Club. Bis zu 25 verschiedene Stände Die bis zu 25 verschiedenen Stände der Markthalle ermöglichen demnach eine langfristige Vermietung aber auch Pop-up-Stores für neue Food-Trends, um so jungen Gastronomen die Möglichkeit zu geben, unkompliziert neue Konzepte zu testen und den Gästen Vielfalt zu bieten. Über soziale Medien wie Instagram bieten die Betreiber einen Live-Einblick zum Konzept der Markthalle. Lesen Sie auch: Bielefeld wird die erste Open Innovation City Deutschlands - und bekommt Millionen Der neue Trampolinpark Superfly in Bielefeld wird endlich Wirklichkeit - wir haben reingeschaut Tieffliegendes Schnitzel durchschlägt in Bielefeld Autoscheibe

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