Verzögerungen: Auf dem Kesselbrink wird die Sportanlage nicht nächste Woche eröffnet, sondern vielleicht kurz vor den Sommerferien. - © Kurt Ehmke
Verzögerungen: Auf dem Kesselbrink wird die Sportanlage nicht nächste Woche eröffnet, sondern vielleicht kurz vor den Sommerferien. | © Kurt Ehmke

Bielefeld Nachgefragt: Deshalb verzögert sich die Eröffnung der Kesselbrink-Sportanlage

Mehrere Knackpunkte: Der Fallschutzboden kommt nicht pünktlich - und auch die Loop-Großanlage ist noch nicht sicher

Kurt Ehmke
24.04.2019 | Stand 24.04.2019, 13:53 Uhr

Bielefeld. Die Stadt teilte jetzt mit, dass der Kesselbrink-Neustart sich verzögert - wie lange, dazu wollte die Pressestelle nichts genaueres mitteilen. Die Probleme lägen im Bereich der Firma, die für den Fallschutzbodenbelag zuständig ist. Was genau hier die Probleme sind, dazu gibt es keine Auskunft. Es soll sich aber nicht um eine Insolvenz des Unternehmens handeln, ist aus verlässlichen Quellen aus dem Umfeld der Firma zu hören. "Gravierende Probleme" - aber keine Insolvenz Die Probleme sollen "gravierend" sein, aber nicht so gravierend, dass es nicht doch noch vor den Sommerferien losgehen könnte auf dem Kesselbrink. Hier entstehen zwei Anlagen von zwei verschiedenen Herstellern - der sogenannten Calisthenics-Fitness-Anlage im hinteren Bereich (vor der Polizei) von der Firma "CustomBars" aus Moormerland sowie weiter vorne das Loop-Großspielgerät der Firma Kompan aus Flensburg. TÜV hat noch Mängel reklamiert Von Kompan ist zu hören, dass eigentlich alles zum Mai fertig gewesen wäre, aber, so Melanie Köppe, der Termin nun doch nicht zu halten sei. Der TÜV habe bei seiner Abnahme "Sicherheitsmängel" reklamiert, diese müssten nun abgestellt werden. Köppe: "Unsere Monteure kommen am 3. Mai." Auch der Umweltbetrieb der Stadt habe noch einige Nachbesserungen eingefordert. Nach diesen Arbeiten werde es dann eine weitere Begutachtung seitens der Stadt geben, und der TÜV erwarte eine Foto-Dokumentation. Eröffnung vor den Sommerferien denkbar Köppe stellt aus Sicht von Kompan fest: "Für uns spricht nichts gegen eine Eröffnung noch vor den Sommerferien" - so groß seien die Probleme nicht. Es fehle aber eben auch noch der synthetische Fallschutzboden. Diesen hält auch Marc Suerbier, Inhaber von "CustomBars" für entscheidend, obwohl er klarstellt: "Für uns ist der Auftrag beendet, wenn die Calisthenics-Anlage abgenommen ist." "Wir haben unsere Arbeit getan" Der TÜV werde in den kommenden zwei Wochen vor Ort sein, "wir haben unsere Arbeit getan und erwarten keine Probleme". Es könne dann auch auf Asphalt ohne Fallschutzboden losgehen, "schöner aber ist es natürlich mit einem guten Fallschutzboden". Nur sei das nicht sein Thema. Über die Gründe, warum es beim Boden hapere, mag er nicht sprechen, aber auch er spricht von "gravierenden Gründen". Es folgt das Warten auf den Fallschutzboden Freitag sei er noch einmal persönlich auf dem Kesselbrink, es müsse noch eine Kunststoffplatte in den Boden eingelassen werden - für Handstände. Danach folge die TÜV-Abnahme. Und dann - für alle - das Warten auf den Fallschutzboden.

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