Keine freien Kapazitäten: In Bielefeld soll ein neues Hallenbad entstehen. - © Pixabay
Keine freien Kapazitäten: In Bielefeld soll ein neues Hallenbad entstehen. | © Pixabay

Bielefeld Bielefeld bekommt ein neues Hallenbad

Schul- und Sportausschuss: Bielefelder Bäder- und Freizeit GmbH soll jetzt geeigneten Standort für einen Neubau im Norden der Stadt prüfen

Ivonne Michel
28.02.2019 | Stand 27.02.2019, 21:39 Uhr

Bielefeld. Die Zahlen sind eindeutig: Um die dargestellten Bedarfe im Schulschwimmen und Vereinssport im Bielefelder Norden decken zu können, ist dort die Errichtung eines zusätzlichen Hallenbades notwendig, so das Fazit des Schul- und Sportausschusses. Er beauftragte in der Sitzung am Dienstag nach längerer Diskussion die Verwaltung, die Bielefelder Bäder- und Freizeit GmbH (BBF) zeitnah mit der Suche nach einem geeigneten Standort zu beauftragen. Der Bedarf kann nicht gedeckt werden "Während das Marktbad in Brackwede oder das Hallenbad in Sennestadt noch freie Kapazitäten haben, sind im nördlichen Stadtgebiet die Bäder überlastet, Bedarfe können nicht gedeckt werden", sagt Frederik Suchla (SPD). Auf Wunsch von FDP und CDU definierte der Ausschuss den Norden genauer: Jöllenbeck, Heepen, Schildesche. Wenn sich zeige, dass es da einen geeigneteren Standort als Jöllenbeck gibt, sei das auch eine Option, so Suchla. Heepen habe jedoch ein Bad, aus Schildesche seien Plaß- und Almbad gut zu erreichen. Alle Kinder sollen in der Grundschule schwimmen lernen  Mit der Errichtung eines ganzjährig nutzbaren Bades im nördlichen Stadtgebiet würde sich auf der Basis von sechs 25 Meter-Bahnen und einem Lehrschwimmbecken die zur Verfügung stehende Wasserzeit für Schulschwimmen um 825 Einheiten auf insgesamt 4.156 Einheiten zu 15 Minuten erhöhen. Ziel ist es, dass alle Kinder in ihrer Grundschulzeit die Möglichkeit haben sollen, schwimmen zu lernen. Außerdem sollen Vereine ausreichend Kapazitäten bekommen. Die Mitgliederzahlen haben seit der Schließung des Hallenbades Brake (2000) und des Traglufthallenbades Jöllenbeck (2002) überdurchschnittlich abgenommen. Der gesamtstädtische Bedarf könnte mit dem Bau des Bades im Norden gedeckt werden, heißt es in der Beschlussvorlage.

realisiert durch evolver group