Die Streifenpolizistin konnte die Angriffe der Rocker abwehren und sogar einen Täter als Mitglied der Rockergruppe identifizieren. - © dpa
Die Streifenpolizistin konnte die Angriffe der Rocker abwehren und sogar einen Täter als Mitglied der Rockergruppe identifizieren. | © dpa

Racheakt Rocker der "Hells Angels" attackieren Bielefelder Polizistin auf Heimweg

Die Täter lauern der Polizistin auf der Heimfahrt auf, sie muss sich gegen die Angriffe wehren und erkennt einen der Täter

Bielefeld. Eine Streifenpolizistin ist bereits im November vergangenen Jahres auf ihrem Heimweg von Mitgliedern der Rockergruppe Hells Angels angegriffen worden. Die Beamtin hatte im Polizeipräsidium an der Kurt-Schumacher-Straße ihren Dienst versehen und sich dann mit ihrem Privatwagen auf den Heimweg gemacht. Bereits auf dem Weg zum Ostwestfalen-Damm wurde sie von einem Fahrzeug verfolgt. Vermutlich hatten ihr die Täter vor dem Polizeipräsidium aufgelauert. Auf dem OWD wurde dann ihr Auto mit verschiedenen Gegenständen beworfen. Außerdem sollen die Bandenmitglieder der Rockergruppe „Hellfield", einem Ableger der Hells Angels, versucht haben, die Frau von der Straße zu drängen. Auf der A 33 gelang es der Streifenpolizistin dann mit einer Vollbremsung, die Täter abzuschütteln. Dabei konnte sie einen der Angreifer später als Mitglied der Rockgruppe identifizieren. Polizei hält einen Racheakt für wahrscheinlich Die ermittelnden Behörden mutmaßen, dass es sich bei dem Angriff auf dem OWD und der A 33 um einen Racheakt handeln könnte. Der erkannte Täter war einige Zeit zuvor bei einer Verkehrskontrolle angehalten worden. Dabei wurde ihm mitgeteilt, dass gegen ihn ein Haftbefehl vorlege. An diesem Einsatz war auch die jetzt attackierte Streifenpolizistin beteiligt. Die Bielefelder Staatsanwaltschaft soll inzwischen wegen Nötigung im Straßenverkehr ermitteln.

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