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Selbstversuch: Über die App „too good to go" oder die Internetseite „Foodsharing" kann jeder zum Lebensmittelretter werden. - © Jemima Wittig
Selbstversuch: Über die App „too good to go" oder die Internetseite „Foodsharing" kann jeder zum Lebensmittelretter werden. | © Jemima Wittig

Bielefeld So funktioniert Foodsharing über das Internet

Überblick: Lebensmittelretter finden im Internet diverse Anlaufpunkte. Diese Vereine, Facebookgruppen und Apps gibt es in OWL

Jemima Wittig
26.12.2018 | Stand 13.01.2019, 13:47 Uhr

Bielefeld. Der Kampf gegen die Lebensmittelverschwendung wäre ohne das Internet kaum möglich. Die Internetplattform Foodsharing wurde 2012 in Berlin gegründet. Inzwischen sind darüber etwa 47.000 Lebensmittelretter mit 5.100 Kooperationspartnern verknüpft. Zusammen haben sie in den sechs Jahren 19.265.584 Kilogramm Essen gerettet. Auch in Bielefeld, Gütersloh, Paderborn und Lippstadt sind Freiwillige wie der 35-Jährige Serif Dag mit dabei. In dem halben Jahr, in dem er aktiv ist, hat er schon 3,6 Tonnen Lebensmittel abgeholt. Dafür zieht er aber auch fünf Mal in der Woche los. "Es ist jedes Mal überwältigend, die Mengen zu sehen, die sonst im Müll gelandet wären", sagte er.

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