Mit der Founders Foundation kann Bielefeld punkten, finden die Macher vom neuen Image-Clip. - © Founders Foundation
Mit der Founders Foundation kann Bielefeld punkten, finden die Macher vom neuen Image-Clip. | © Founders Foundation

Bielefeld Start-up-Szene als Trumpf: So wirbt Bielefeld um die hellsten Köpfe

Dennis Rother

Bielefeld. Von Oetker bis zur Founders Foundation, vom Hochschul-Forscher bis zum Maschinenbau-Tüftler: In einem neuen Werbe-Video für die Stadt stellt die Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft WEGE jetzt Bielefelder Innovationskraft und Gründergeist in den Mittelpunkt. Beides ziehe sich durch die Stadthistorie, beides gehöre zur Tradition. Besonders im Fokus: Jungunternehmen. Zweieinhalb Minuten läuft das Video. Der Image-Clip ist Teil der Standortkampagne „Das kommt aus Bielefeld". Zu sehen sind Panoramabilder von Teuto, Uni oder Altstadt genauso wie Nahaufnahmen aus Betrieben wie Böllhoff oder aus dem Pioneers Club. „Bielefelder Unternehmen sind Vorreiter, die schon immer Talente mit Lust auf Herausforderung angesogen haben", berichtet eine Erzählerin. „Wir entwickeln uns als Treiber der vierten industriellen Revolution ständig weiter." Gründergeist noch nicht überall bekannt Kurze Wege, schneller Austausch, großes Netzwerk – damit punkte Bielefeld besonders. Und mit Kooperationen zwischen alteingesessenen Weltmarktführern und Start-ups. Bielefeld sei „Hot Spot für einen neuen starken Mittelstand", heißt es. Für die WEGE ist es der dritte Image-Clip dieser Art. Umgesetzt hat das Video wieder Matthias Wolk, gebürtiger Bielefelder, dessen Agentur Real TV auch in Hamburg einen Sitz hat. Beim zweiten Clip war Kolja Fach 2017 Hauptdarsteller, der Poetry-Slammer verfasste eine Liebeserklärung an seine Heimat. Hunderttausendfach wurde das Video angeklickt. Nun gehören besonders auswärtige Studenten und Absolventen zur Zielgruppe, sagt WEGE-Prokuristin Brigitte Meier. Man wolle vom „unternehmerischen Aufbruch" berichten, den Founders Foundation und Co. forciert hätten. Ein ganzes Start-up-Ökosystem gebe es mittlerweile, eine „Gründungskultur" schon lange. Das sei nicht überall bekannt – „noch nicht". Deswegen wird in Zeiten von Fachkräftemangel und Wettbewerb um die besten Köpfe nun die digitale Werbetrommel gerührt. Weitere Infos zur Standortkampagne gibt es hier.

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