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Antisemitismus: Judenhass ist längst nicht mehr nur ein historisches Phänomen in Deutschland. Hier ist das 11. Kapitel von Adolf Hitlers Schrift "Mein Kampf" zu sehen. - © picture alliance
Antisemitismus: Judenhass ist längst nicht mehr nur ein historisches Phänomen in Deutschland. Hier ist das 11. Kapitel von Adolf Hitlers Schrift "Mein Kampf" zu sehen. | © picture alliance

Bielefeld Bielefelder Forscher analysieren den steigenden Judenhass von heute

Der Politikwissenschaftler Marc Grimm beschreibt mit Kollegen im Buch "Antisemitismus im 21. Jahrhundert" die Quellen dieses uralten Phänomens, blickt nach rechts wie links und bezeichnet die muslimische Variante als größte Herausforderung der Zeit

Ansgar Mönter
21.11.2018 | Stand 21.11.2018, 08:21 Uhr
Herausgeber und Autor: Marc Grimm, Politikwissenschaftler an der Universität Bielefeld. Das Buch „Antisemitismus im 21. Jahrhundert" richtet sich an Forscher und Fachpublikum in Universitäten. - © Christian Weische
Herausgeber und Autor: Marc Grimm, Politikwissenschaftler an der Universität Bielefeld. Das Buch „Antisemitismus im 21. Jahrhundert" richtet sich an Forscher und Fachpublikum in Universitäten. | © Christian Weische

Bielefeld. Judenhass, meist feiner formuliert als Antisemitismus, begleitet die Menschheit mindestens seit Bibel und Koran kontinuierlich und hartnäckig, mögen die Gründe für diese feindliche Einstellung gegenüber einer Gruppe auch noch so abwegig, konstruiert oder falsch sein. Wissenschaftler um Marc Grimm von der Universität Bielefeld haben sich nun im Fachbuch "Antisemitismus des 21. Jahrhunderts" dem Judenhass in seinen neusten Auswüchsen gewidmet.

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