Die Polizei hat einen 18-Jährigen festgenommen, der einen 38-Jährigen mit Messerstichen verletzt haben soll. - © Symbolbild: Sarah Jonek
Die Polizei hat einen 18-Jährigen festgenommen, der einen 38-Jährigen mit Messerstichen verletzt haben soll. | © Symbolbild: Sarah Jonek

Bielefeld Messerstecher verletzt Mann schwer auf dem Bielefelder Kesselbrink

Gewaltexzess: 38-Jähriger kommt nach Streit ins Krankenhaus / Tatwaffe fehlt

Bielefeld. Bei einer gewaltsamen Auseinandersetzung auf dem Bielefelder Kesselbrink wurde in der Nacht zu Samstag ein 38-Jähriger schwer verletzt. Nach Erkenntnissen der Polizei hat ein 18-Jähriger mit einem Messer auf ihn eingestochen. Die Polizei fasste den mutmaßlichen Täter wenig später - und nicht nur der junge Mann kam in Gewahrsam. Das Ganze ereignete sich am Freitag ab etwa 23.40 Uhr, heißt es im Polizeibericht. Der 38-Jährige aus Rheda-Wiedenbrück und sowie der 18-Jährige aus Bielefeld gerieten am Kesselbrink in Höhe der Wilhelmstraße in Streit. Nach derzeitigen Erkenntnissen der Ermittler verletzte der 18-Jährige das Opfer im Laufe des Streits mit einem Messer. Nach Angaben von Polizeisprecherin Hella Christoph soll der 18-Jährige dem Opfer mehrfach in den Bauch gestochen haben. Der 38-Jährige sei aber nicht in Lebensgefahr gewesen. Zusammen mit anderen Personen gelang dem Tatverdächtigen dann die Flucht vom Tatort. Ein Krankenwagen transportierte den Verletzten in ein Krankenhaus. Flucht und Widerstand gegen die Polizei Im Rahmen der Fahndung nach dem Täter kontrollierten Polizisten wenig später eine in die Streitigkeiten involvierte Personengruppe an der Ecke Wilhelmstraße/Friedrich-Verleger-Straße. Als ein 20-Jähriger versuchte, aus der Gruppe heraus zu flüchten, hielten ihn die Beamten fest. Der Festgehaltene versuchte sich loszureißen und leistete bei der anschließenden Fixierung Widerstand. Die Beamten brachten den Versmolder ins Polizeigewahrsam und leiteten ein Verfahren wegen Widerstand ein. Weitere Ermittlungen führten die Polizeibeamten zu dem tatverdächtigen 18-Jährigen, den sie kurz darauf auch an seiner Wohnanschrift festnehmen konnten. Er streitet die Tatvorwürfe ab. Die Tatwaffe hatte er nicht bei sich. Ein Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung sei eingeleitet, so die Polizei

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