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Die ersten eigenen vier Wände: Jutta Sandmann (43) fühlt sich wohl in ihrem neuen Zuhause, einer Wohnstätte für Menschen mit Behinderung. Die Fotos ihrer Familie, die in ihrem Zimmer aufgestellt sind, helfen ihr gegen das Heimweh. - © Christian Weische
Die ersten eigenen vier Wände: Jutta Sandmann (43) fühlt sich wohl in ihrem neuen Zuhause, einer Wohnstätte für Menschen mit Behinderung. Die Fotos ihrer Familie, die in ihrem Zimmer aufgestellt sind, helfen ihr gegen das Heimweh. | © Christian Weische
Bielefeld

Eine Bielefelderin mit Down-Syndrom erzählt vom Einzug in ein neues Leben

Jutta Sandmann ist 43 Jahre, als sie aus ihrem Elternhaus auszieht. In ihrer neuen Wohnstätte versteckt sie sich zeitweise im Kleiderschrank, sorgt sich um die "Mutti". Die Ablösung von der Familie ist schmerzhaft - doch sie birgt auch Chancen

Caroline Leibküchler
19.09.2018 | Stand 18.09.2018, 20:56 Uhr

Bielefeld. Bielefeld. "Ich muss mich erst einleben, das geht nicht so schnell." Jutta Sandmann sitzt in einem gemütlichen Fernsehsessel in ihrem neuen Zimmer. Sie hat das Down-Syndrom und wohnt seit vier Monaten in einer Wohnstätte für Menschen mit Behinderung in Heepen. Mit 43 ist sie das erste Mal bei den Eltern ausgezogen.